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Zenker-Divertikel

Beim Zenker-Divertikel handelt sich um die häufigste Form (70 %) von Divertikelnin der Speiseröhre. Es ist benannt nach Friedrich Albert von Zenker. Am meisten sind Männer im forgeschrittenen Lebensalter betroffen.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Anatomie
  • 2 Symptome
  • 3 Diagnostik
  • 4 Therapie

Anatomie

Das ausgestülpte (Propulsions-)divertikelbefindet sich auf Höhe des Halses rückseitig an der oberen Ösophagusenge. Es ist häufig zur linken Seite lokalisiert.

Symptome

Es treten örtliche Schmerzen und Schluckbeschwerden Dysphagieauf. Durch sich zersetzenden Speisereste im Divertikel besteht fast immer ein starker Mundgeruch. Es kommt zur Regurgitation von ungesäuertem Essen (wegweisend, dass das Essen nicht im Magen war; dies im Gegensatz zum Reflux). Husten kann ein Hinweis darauf sein, dass Divertikelinhalt (Nahrungsreste) in die Luftröhre übertritt, es kann zu einer Aspirationspneumonie(Lungenentzündung) kommen. Zudem führen die Schluckbeschwerden nicht selten bei älteren Menschen zu einer Gewichtsabnahme.

Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt bei entsprechenden Symptomen mit der Endoskopieund Röntgenaufnahmen mit Kontrastmittel. Wegen der Gefahr der Aspirationbei der Kontrastmitteluntersuchung darf nur wasserlösliches Kontrastmittel verwendet werden.

Therapie

Die Therapie erfolgt durch chirurgische Entfernung des Divertikels. Grundsätzlich stehen dabei zwei verschiedene Prozedere zur Auswahl. Einerseits kann der Divertikel "von aussen" im Sinne einer Cervicotomie entfernt werden, was jedoch oft zu Rezidiven führt. Andererseits kann endoskopisch"von innen" her operiert werden.




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