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Pulsamplitude

Das Herzarbeitet in zwei Phasen, der Kontraktionsphase (Auswurfphase, Systole) und der Erschlaffungsphase (Füllungs- Ruhephase, Diastole). Es erzeugt somit Druck nur während der Kontraktionsphase. Die Differenz zwischen dem Spitzendruck der Systole und dem Minimaldruck am Ende der Diastole ist die Pulsamplitude (englisch Pulse Pressure).

Das Blut wird in die großen Gefässe ausgeworfen. Diese sind nicht starre Röhren, sonst würde der Druck während der Auswurfphase sehr hoch ansteigen. Dank ihrer Elastizität dehnen sie sich aus und mildern den Druckanstieg.
Während der Diastole, wenn das Herz nicht pumpt, fällt der Druck entsprechend auch nicht auf Null. Wiederum dank der Elastizität der Gefäße sinkt der Druck nur langsam auf den Minimalwert, den diastolischen Wert des Herzzyklus, ab.

Diese druckausgleichende Funktion der elastischen Gefäße wird Windkesselfunktiongenannt, in Analogie zu technischen Systemen, wo eine Kolbenpumpe mit einem Windkessel kombiniert wird, mit dem genau gleichen Zweck des Druckausgleichs.

Die wichtigsten Faktoren, die die Höhe der Pulsamplitude bestimmen sind die Elastizität der Gefäße, das vom Herzen ausgeworfene Volumen und die Dauer der Diastole.

Da im Alter und/oder mit der Ausbildung von Arteriosklerosedie Elastizität abnimmt, kann der systolische Druck isoliert ansteigen: So entsteht eine isolierten systolischen Hypertonie.

Siehe auch

  • Puls
Von "http://de.wikipedia.org/Pulsamplitude"



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