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Antlitzanalyse

Die Antlitzanalyse, auch als Antlitzdiagnose oder Sonnerschau bezeichnet, ist ein wissenschaftlich nicht anerkanntes Diagnoseverfahren von Kurt Hickethier. Hickethier stieß durch eine schwere Krankheit auf die Heilweise von Wilhelm Heinrich Schüßler, die ihn so faszinierte, dass er selbst mit Forschungen auf diesem Gebiet begann. Die Antlitzanalyse beschäftigt sich mit der Feststellung von Mineralstoffmängeln im menschlichen Organismus, die allerdings wissenschaftlich nicht nachzuweisen sind.

Kurt Hickethier hat die Mineralstoffmängel im Gesicht eines Menschen analysiert und über längere Zeiträume beobachtet. Dabei glaubte er entdeckt zu haben, dass die Schüßler-Salzeverschiedene Färbungen, Glanzbildungen und Faltenbildungen im Gesicht reduzieren. Seiner Meinung nach können auch Laien, die die Antlitzdiagnostik beherrschen, die verschiedenen Schüßler-Salze verordnen und dadurch Krankheiten lindern oder sogar beseitigen. Hickethier meinte ebenfalls, dass die rechtzeitige Gabe Krankheiten und Betriebsstörungen von vornherein verhindern könne.

Auch heute noch wird die Antlitzanalyse von verschiedenen Heilpraktikernangewendet. Manchmal werden dabei - abweichend von Hickethiers Vorgehen - außer dem Gesicht auch weitere Merkmale (Fingernägel, Hornhaut, etc.) berücksichtigt.

Literatur

  • Susana Niedan und Thomas Feichtinger, Antlitzanalyse in der Biochemie nach Dr. Schüßler, ²2002, ISBN 3830471513
Von "http://de.wikipedia.org/Antlitzanalyse"



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