Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



Zurück
[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Minzöl

Nach dem deutschen Arzneibuch (DAB) lautet die Bezeichnung Menthae arvensis aetheroleum und die Deklaration erfolgt als Minzöl. Sie wird auch als japanische Minze bezeichnet und ist Bestandteil des "japanischen Heilpflanzenöles". Dahinter steckt die Ackerminze (Mentha arvensis), die nicht mit der Pfefferminze (Mentha piperita) verwechselt werden darf, da sie eine komplett andere Biochemie und Wirkweise auf Körper und Seele hat.

Das ätherische Öl wird mittels Wasserdampf-Destillation gewonnen mit anschließender teilweiser Abtrennung des Menthols und Rektifizierung. Ein naturbelassenes Ackerminzenöl gibt es nicht, da der natürliche Mentholgehalt für eine Anwendung zu hoch ist und somit abgesenkt werden muss. Die Ackerminze dient zur Gewinnung natürlichen Menthols für die Arznei- und Kosmetikindustrie. Von Mentha arvensis gibt es unterschiedliche Pflanzenzüchtungen, die das Ziel haben, den Mentholgehalt und die ätherische Ölausbeute zu erhöhen. So liegt der Mentholgehalt neuerer Pflanzenzüchtungen bei ca. 90 %.

Ihre Inhaltsstoffe bestehen aus ca. 55 % Menthol, 25 % Ketone, Monoterpene, Ester, Sesquiterpene und Oxide.

Ackerminze darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren und in der Schwangerschaft angewendet werden. Durch ihre blutdrucksteigernde Wirkung sollten Hochdruckpatienten sie ebenso meiden. Nicht für Bäder geeignet, da sich eine Kältewirkung auf den Körper einstellt, die nur schwer wieder beherrscht werden kann.




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Minzöl aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
  Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.