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Mykotherapie

Die Mykotherapie ist ein neues komplementärmedizinischesVerfahren, entwickelt und propagiert um 1997 von dem deutschen AgronomenFranz Xaver Schmaus und dem Bonner MykologenProf. Dr. Jan Lelley. Bislang ist es kaum verbreitet. Schmaus und Lelley produzieren entsprechende Nahrungsergänzungsmittel.

Eine Wirkung versprechen sich die Anwender gegen Schlafstörungen, Depressionen, Allergien, Bluthochdruck, Migräne, sogar gegen Krebs.

Die Mykotherapie beruht auf dem Einsatz von Arzneipilzen, die der traditionellen chinesischen Heilkundeentstammen. Die Pilze werden in Trockenform verabreicht. Dabei wird nicht nur auf den schulmedizinischanerkannten Gehalt der Pilze an Vitaminen und Mineralstoffen Bezug genommen, sondern auf teilweise wissenschaftlich belegbare, teilweise hypothetische Heilwirkungen bestimmter Inhaltsstoffe einiger Pilzarten (Shiitake(Lentinula edodes), Reishi(Ganoderma lucidum) und anderer Pilze) auf das Immunsystem.

In Japansind Arzneimittel aus Inhaltsstoffen des Shiitake bereits zur unterstützenden Medikamention bei der Chemotherapiezugelassen.

Eine Zulassung der Präparate als Arzneimittel besteht in Deutschlandnicht.

siehe auch: Heilpilze

Von "http://de.wikipedia.org/Mykotherapie"



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