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Antiemetika (von griechisch emesis - Erbrechen) sind Medikamente, die Übelkeit und Brechreizunterdrücken sollen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Indikationen
- 2 Kontraindikationen
- 3 Medikamente die als Antiemetika benutzt werden
- 4 Siehe auch
- 5 Weblinks
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Indikationen
Antiemetika werden eingesetzt
- gegen Reisekrankheitund andere Kinetosen
- gegen Übelkeitwährend der Schwangerschaft
- gegen Übelkeit im Rahmen oder nach einer Narkose (PONV)
- gegen Übelkeit, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie auftritt.
Kontraindikationen
Bei Vergiftungenz.B. Lebensmittelvergiftungen oder Magen-Darm-Infektionen kann das Erbrechen (medizinisch) "erwünscht" sein, um das Gift o. die Gifte aus dem Körper zu eliminieren. In solchen Fällen wäre die Gabe von Antiemetika nicht sinnvoll.
Antiemetika können Übelkeit und Erbrechen nicht verhindern, wenn die Ursache des Erbrechens eine (mechanische) Behinderung der Magen-Darm-Passage ist. Beispielsweise beim Ileusoder bei der Magenausgangsstenose.
Medikamente die als Antiemetika benutzt werden
- H1-Antihistaminika
- Dimenhydrinat= Vomex
- Meclozin
- Diphenhydramin
- Prokinetika
- Metoclopramid(= MCP, Paspertin)
- Bromoprid
- Cisaprid
- Domperidon
- 5-HT3-Antagonisten
- Granisetron
- Ondansetron(= Zofran)
- Tropisetron
- Dolasetron
- Neuroleptika
- Sulpirid(= Dogmatil)
- Triflupromazin(= Psyquil)
- Haloperidol(= Haldol)
- Perphenazin
- Droperidol(Dehydrobenzberidol, DHBP)
- Sonstige
- Dexamethason(Fortecortin) u.a. Glucokortikoide
Siehe auch
- Erbrechen, Brechzentrum, Aspiration, Übelkeit, Magensonde, Emetikum
Weblinks
- http://www.m-ww.de/pharmakologie/arzneimittel/magen_darm/antiemetika.html
- Antiemetika-Fibel
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