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Stimmritzenkrampf

Ein Stimmritzenkrampf (auch als Glottiskrampf oder Laryngospasmus bezeichnet) ist eine Verkrampfung der Stimmritze des Kehlkopfs, die zu einem gefährlichen Verschluss der Atemwegeführen kann.

Der Laryngospasmus ist bei der Narkoseeinleitung oder Ausleitung eine gefürchtete Komplikation. Durch eine Manipulation oder Fremdkörper (z.B. Sekret) kann es insbesondere im Stadium der Exzitation zu einer erhöhten Reizbarkeit kommen. Durch einen hohen negativen Druck bei verschlossener Stimmritze kann es zu einem Lungenödem(noncardiogenic pulmonary edema) kommen. Bei leichten Fällen genügt zum Überkommen des Laryngospasmus eine Überdruckbeatmung mit einer Maske, sonst ist die Gabe einer niedrigen Dosierung von Succinylcholinnotwendig.

Bei Kindern kann ein Stimmritzenkrampf durch das Einatmen ätherischer Öle ausgelöst werden. Ein Stimmritzenkrampf kann auch durch aspirierte Wassertropfen beim Tauchenentstehen; der Taucher gerät in Panik, will an die Oberfläche gelangen und kann sich bei entsprechender Wassertiefe einen Lungenrisszuziehen.


Siehe auch

  • Intubation
  • Stimmbandfehlfunktion, Kadaverstellung
Von "http://de.wikipedia.org/Stimmritzenkrampf"



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