|
Als Ganzkörperschwingungen (GKS) werden in der ArbeitsmedizinSchwingungen (Vibrationen, Erschütterungen) bezeichnet, die auf den gesamten Körper des Menschen wirken. Im Gegensatz dazu betreffen Hand-Arm-Schwingungen nur die obere Extremität.
Ganzkörperschwingungen entstehen beispielsweise beim Fahren mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen (z. B. Gabelstapler, Traktor, Lastkraftwagen). Dabei werden die Schwingungen, die beim Fahren über eine unebene Fahrbahnoberfläche entstehen, über das Fahrwerk auf den Sitz und von dort auf den Fahrer übertragen. Zu den Ganzkörperschwingungen zählen auch die Schwingungen, die über die Füße (z. B. Schiffspersonal, Bedienperson an einer Presse) in den menschlichen Körper eingeleitet werden.
Langjährige Schwingungsbelastung (mindestens 10 Jahre) kann zu einer Erkrankung der Wirbelsäuleführen. In Deutschland ist diese Erkrankung als BerufskrankheitNr. 2110 anerkannt.
Siehe auch
Humanschwingung, Kinetose, Schwingungserkrankung
Weblinks
- Leitinie der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin
- Forschungsbericht Fb 775 zu Erdbaumaschinenlärm
Seitenkategorien: Arbeitsmedizin
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ganzkörperschwingung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|