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Hyperventilationstetanie

Eine Hyperventilationstetanie ist eine Verkrampfung, die durch Hyperventilationausgelöst wird.

Durch Hyperventilation wird der Kohlenstoffdioxidgehaltim Blut stark gesenkt (Respiratorische Alkalose). Aus Kohenstoffdioxid wird im Blut Kohlensäure (H2CO3) gebildet die einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt des Säure-Basen-Haushaltsleistet. Ein gesenkter Kohlenstoffdioxidspiegel im Blut würde also ohne eine entsprechende Gegenreaktion des Körpers automatisch zu einem erniedrigten Kohlensäuregehalt führen, woraufhin der pH-Wertdes Blutes gefährlich steigen, also basischer werden, würde. Als Gegenreaktionen Stehen dem Körper mehrere Puffersystemezur Verfügung. Der effektivste in diesem Fall ist die Bildung von Kohlensäure aus dem o.g. Bikarbonat und H+ -Ionen. Dies senkt zum einen die basischen Bestandteile des Blutes und hebt zum anderen die Säurekonzentration. H+ -Ionen konkurrieren mit Calcium-Ionen (Ca2+) um die Bindung an Albumin, dem wichtigsten Transporteiweiß des Blutes. Durch den Mangel an Protonen (H+ -Ionen) binden bei der Hyperventilation vermehrt Ca2+ Ionen an Albumin, so dass es zu einer Verminderung des freien (und damit wirksamen) Calciums kommt. Das nun fehlende freie Calcium verursacht in den Muskelneine Funktionsbehinderung, da eine geregelte Muskelentspannung nur durch Calcium vermittelt stattfinden kann.

Eine Hyperventilationstetanie sieht für den Laien wie ein epileptischer Anfallaus, ist jedoch ungefährlich. Charakteristisch ist die durch Krämpfe ausgelöste Pfötchenstellungder Hände.

Von "http://de.wikipedia.org/Hyperventilationstetanie"



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