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Respiratorische Alkalose

Unter einer respiratorischen Alkalose versteht man einen durch die Atmung (respiratorisch) verursachten Anstieg des Blut-pH-Wertes über 7,43 (Alkalose).

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Ursachen
  • 2 Gefahr
  • 3 Therapie
  • 4 Siehe auch

Ursachen

Durch Überreizung des Atemzentrumswird zuviel ein- und ausgeatmet (Hyperventilation) und damit zuviel Kohlendioxidabgeatmet. Der CO2-Partialdruckin den Alveolenund im (arteriellen) Blut sinkt damit ab, da es zu einer Verschiebung des Puffergeleichgewichts
CO2 + H20 <--> H2CO3 --> H+ + HCO3- nach links und damit zum "Verbrauch" von H+ (Säure) kommt.

Zu einer Hyperventilation kommt es häufig durch psychische Einflüsse (v.a. bei jüngeren Frauen), aber auch z.B. in großer Höhe, da der gesunkene Sauerstoff-Partialdruck durch eine erhöhtes Atemminutenvolumenausgeglichen wird.

Gefahr

Bei einer (respiratorischen) Alkalose kann es zu Muskelkrämpfen, sog. Hyperventilationstetanienkommen.

Therapie

Bei psychisch bedingter Hyperventilation hilft es häufig, die betroffene Person zu beruhigen und zu einer bewussten (langsameren) Atmung anzuhalten. Gelingt dies nicht, kann die Rückatmungüber einen Plastikbeutel versucht werden (auch hier ist sehr behutsam vorzugehen!).


Siehe auch

  • Metabolische Alkalose
  • Respiratorische Azidose
  • Metabolische Azidose
  • Azidose
  • Alkalose



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Respiratorische Alkalose aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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