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Der Augeninnendruck bewirkt eine konstant glatte Wölbung der Hornhautoberfläche, einen gleichbleibenden Abstand zwischen Hornhaut, Linseund Netzhautdes Auges, sowie eine gleichmäßige Ausrichtung der Fotorezeptorenauf der Netzhaut.
Für den Augeninnendruck ist das Kammerwasser verantwortlich. Das Kammerwasser wird vom Epithel des Ziliarkörpers gebildet und fließt dann zwischen Irisund Augenlinsedurch die Pupille in die Vorderkammer des Auges. Von dort fließt es über das Trabekelwerk des Kammerwinkels in das episklerale Venennetz ab.
Wenn infolge anatomischer Widerstände innerhalb des Auges ein kontinuierlicher Zu- und Abfluss des Kammerwassers nicht mehr gewährleistet ist, so erhöht oder verringert sich der Augeninnendruck.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Erkrankungen
- 2 Anzeichen
- 3 Diagnose
- 4 Prophylaxe
- 5 Behandlung
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Erkrankungen
Ein zu großer Augeninnendruck kann die Netzhautwie auch den Sehnervschädigen. Diese Krankheit wird als Grüner Star bezeichnet.
Anzeichen
Das Gesichtsfeld wird immer mehr eingeschränkt. Bei einer Augeninnendruckmessung wird ein Wert über 21 mm Hg festgestellt.
Diagnose
- Messung des intraokularen Drucks (Tonometrie)
- Untersuchung des Kammerwinkels (Trabekelwerk) (Gonioskopie)
- Bestimmung einer möglichen Schädigung des Sehnervs (Ophthalmoskopie)
- Untersuchung des Blickfelds bei beiden Augen (Perimetrie)
Prophylaxe
Ein erhöhter Augeninnendruck muss nicht unweigerlich zu einem Glaukom führen. Es sollten aber trotzdem regelmäßige Untersuchungen durch einen Augenarzt durchgeführt werden. Je früher eine Erkrankung festgestellt wird, um so besser sind die Aussichten auf eine Heilung.
Behandlung
- Durch Medikamente den Druck verringern
- Laserchirurgie
- Operation
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