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Hypertensive Retinopathie

Unter Hypertensiver Retinopathie versteht man eine durch Bluthochdruckverursachte Schädigung der Netzhautdes Auges. Manchmal wird für die Erkrankung auch der Begriff Fundus hypertonicus benutzt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Symptome
  • 2 Diagnostik
  • 3 Therapie
  • 4 Ursachen
  • 5 links

Symptome

Minderung der Sehschärfeund Ausfälle im Gesichtsfeld(Skotom) können Symptome einer Hypertensiven Retinopathie sein.


Diagnostik

Durch Augenhintergrundspiegelungkann der Augenarzt die Netzhautschäden nachweisen. Gefäßaussackungen, Blutungen und blutungsbedingte Fettabalgerungen (sog. harte Exsudate) sind typisch für die hypertensive Retinopathie.

Therapie

Konsequente Einstellung des Bluthochdrucks auf normale Werte (zur Therapie siehe Artikel Bluthochdruck)

Ursachen

Der Bluthochdruck schädigt die Blutgefäße der Netzhaut (Arteriosklerose). Die geschädigten Gefäße können verstopfen und platzen, so dass die Netzhaut geschädigt wird.

Grundsätzlich kann die Retinopathie bei jeder Art des Bluthochdruckes auftreten. Bei bestimmten Arten des Bluthochdrucks tritt die Erkrankung besonders häufig auf: renaler Hypertonie, Phäochromozytom, Eklampsie

Wenn die Netzhautschädigung im Rahmen der Schwangerschaftserkrankung Eklampsieauftritt, spricht man von eklamptischer Retinopathie.

links

  • Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Fundus hypertonicus



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hypertensive Retinopathie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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