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Horopter

Bild:Horopter-2.png
Die Augen fixieren Punkt 3. Die übrigen stellen beliebige Punkte auf dem theoretischen Horopter T dar. Der empirische Horopter E ist deutlich flacher und breiter.

Den Horopter (von griechisch: hóros, ?Grenze?, und opt?r, ?Späher?) bildet die Gesamtheit der Punkte, die bei einer festen Augenstellung in beiden Augenauf korrespondierenden Stellen der Netzhautabgebildet werden. Punkte bzw. Objekte, die auf der Ebene des Horopters liegen, werden einfach wahrgenommen, solche die sich davor oder dahinter befinden doppelt.

Der Horopter verläuft theoretisch horizontal kreisförmig durch den Fixationspunkt und den Brennpunkt beider Augen, empirisch ist er deutlich flacher und entspricht etwa einer gedachten, gewölbten Fläche, die den Fixationspunkt in gleichem Abstand zu den Augen umgibt. Ebenso wie der Fixationspunkt durch die Ausrichtung der Augen auf ihn bei beiden im Zentrum der Netzhaut abgebildet wird, werden andere Punkte auf dem Horopter an gleichen Stellen abgebildet. Dadurch können sie als je ein Punkt wahrgenommen werden. Punkte die vor oder hinter der Horopterebene liegen, werden in den Augen dagegen an unterschiedlichen Stellen abgebildet, also auch doppelt wahrgenommen. Diese Doppelbilder werden allerdings unterdrückt, solange man sich nicht bewusst darauf konzentriert.

Weblinks

  • Uni Hamburg
  • Uni Heidelberg
  • Lexikonen:Horopter
Von "http://de.wikipedia.org/Horopter"



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