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Eine Anastomose ist die (netzartige) Verbindung von Blut-oder Lymphgefäßen. Damit bleibt die Ernährung eines Organs auch bei Ausfall eines Gefäßes gewährleistet. Auch die Vereinigung von Nervenwird so bezeichnet.
Die Anastomose ist auch die chirurgische Verbindung der Enden eines Blutgefäßes nach der Herausnahme eines z. B. verengten Anteils (End-zu-End-Anastomose bei der Aortenisthmusstenose) oder das seitliche Einsetzen eines Blutgefäßes in ein anderes Blutgefäß (seitliche Anastomose).
Eine Palliativ-Operation für zyanotischeKinder mit angeborenem Herzfehlerist die Blalock-Taussig-Anastomose.
Eine Anastomose wird aber nicht nur in der Gefäßchirurgie gemacht, sondern auch in der Visceralchirurgie. Nach Resektion von verschiedenen Darmabschnitten wird der Darm auch anastomosiert. Auch hier gibt es End-Zu-End-, Seit-Zu-Seit-, End-Zu-Seit-Anastomosen. Wichtig bei jeder Anasomose ist, das sie spannungsfrei gelingt.
siehe auch: Fetofetales Transfusionssyndrombei Zwillingen
en:Anastomosis
es:Anastomosis
fr:Anastomose
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