Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



Zurück
[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Koronararterien-Bypass

Der Koronararterien-Bypass ist ein Bypassder verengten Koronaraterienmit einer Arterie(meist die linke Arteria mammaria) oder einer Vene(ACVB) bei der koronaren Herzkrankheit.

Er wird im Allgemeinen mit CABG für engl. coronary artery bypass graft abgekürzt.

Für den arteriellen Bypass bedient man sich meist der Brustarterie (A. thoracica interna oder auch A. mammaria), die wegen der räumlichen Nähe zum Herzeneinfach unterhalb der Engstelle angenäht wird und so das Herz wieder mit Blut versorgt. Er wird meist mit der left anterior descending artery (LAD) verbunden. Da der LIMA (left internal mammary artery) Bypass länger hält, wird dieser einem ACVB (Aortocoronaren Venenbypass) vorgezogen. Als Erklärung wird herangeführt, dass ja nur ein Ende anastomosiert werden muss.

Aber auch einer der beiden die Hand versorgenden Arterien (A. radialis) kann verwendet werden. Ob dieser länger als ein ACVB hält, ist jedoch nicht bewiesen. Für einen AVCB bedient man sich meist einer der Venen des Beines (V. saphena magna), beginnend am Unterschenkel, die von der Knöchelinnenseite bis zur Leiste verläuft.

Häufige Lokalisationen des ACVB sind die RCA (rechte Koronararterie) und RCX (Ramus circumflexus). So ergibt sich als häufiger Bypass ein dreifach CABG.

Häufig wird die Operation unter Verwendung einer Herz-Lungen-Maschinedurchgeführt. Der Zugang erfolgt dabei häufig über eine mediane Sternotomie.

Die Technik der Bypass-Operation wurde 1967von René Favaloroan der Cleveland Clinic in den Vereinigten Staten entwickelt.




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Koronararterien-Bypass aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
  Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.