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Magenpförtnerkrampf

Bild:Pyloromyotomie.jpg
Operationsnarbe 30 Stunden nach OP
Der Magenpförtnerkrampf (medizinisch: Pylorusstenose, engl.: Pylorospasm) ist eine Krankheit, die bei Säuglingen in besonders in der 4. - 8. Lebenswoche auftritt. Der Magenpförtner ist ein Muskel, der den Magen vom Zwölffingerdarm trennt. Zum Magenpförtnerkrampf kommt es, wenn der Muskel zu stark ausgeprägt ist und den Magensaft nicht mehr passieren lässt.

Die Erkrankung ist bereits mit der Geburt angelegt und kommt familiär gehäuft vor (evtl. erblich). Die Krankheit tritt besonders bei den erstgeborenen Jungen auf (1:200, Mädchen: 1:800). Die Ursachen sind bislang ungeklärt. Zu finden ist die Krankheit vor allem bei West- und Nordeuropäern, selten bei Asiaten und fast nie bei Afrikanern.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Symptome
  • 2 Risiken
  • 3 Behandlung
  • 4 Sonstiges

Symptome

Der Säugling spuckt die aufgenommene Nahrung als Schwall teilweise oder vollständig wieder aus. Durch die Magenreizung können sich im Erbrochenen Blutfäden befinden. Danach sucht er wieder nach Nahrung. Am oberen Bauch lässt sich eine teilweise eine Verdickung ertasten. Genauere Diagnosen bringen Blutuntersuchungen, Ultraschall und Röntgenbefunde.

Risiken

Das wesentlichste Risiko ist das Austrocknen des Kindes, das nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird. Daher ist oftmals eine Zuführung von Flüssigkeiten durch Infussion erforderlich.

Behandlung

Inzwischen wird fast ausschließlich operativ behandelt. Dazu wird der Magenpförtner chirurgisch gespalten (Pylorotomie nach Weber-Ramstedt). Bereits einige Stunden nach der OP kann der Säugling in kleinen Schritten wieder an die normale Ernährung gewöhnt werden.

Umstritten sind Berichte über gute Behandlungserfolge der Homöopathie mit Cuprum D30 bzw. Cuprum C200.

Sonstiges

  • ICD-9 Code: 537.81
  • ICD-10Code: K31.3



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