Beschreibung
Der Operationshandschuh ist ein Gummihandschuh, der eine Barriere für Mikroorganismenbildet.
- eine Kontaminationdes Situswird verhindert und
- mögliche Verletzungen an den Händen des Operateurs vor dem Blut des Patienten geschützt.
Um die Sensibilität nicht zu beeinträchtigen, ist der Operationshandschuh sehr dünn und saugt sich an der Haut fest.Teurere Handschuhe besitzen eine zusätzliche Befeuchtung der Hände und regulieren, dass die Haut des Operateurs nicht zu viel Feuchtigkeit oder zu wenig Feuchtigkeit hat.
zwei-Handschuh-Methode
Ein Verletzungsschutz ist nur dann gegeben, wenn zwei Handschuhe übereinander getragen werden, und zwischen den Paaren keine Feuchtigkeit ist. Dann gleiten leichte Schnitte und Ratscher vom inneren Handschuh ab, indem die beiden Handschuhe sich gegeneinander verschieben können. Wenn mit schwerem Werkzeug gearbeitet wird, sollten daher zwei paar Handschuhe getragen werden (z.B.: in der Orthopädie)
historisches
Der Vater der Händedesinfektion, Ignaz Semmelweisstarb an einer Blutvergiftung, die er sich im OP zugezogen hat, wobei er die Überlebenschancen seiner Patienten durch die konsequente alkoholische Händewaschung signifikant steigern konnte.
Der erste Operateur, der im großen Stil mit Handschuhen operierte, war Ferdinand Sauerbruch. Die damaligen Handschuhe waren jedoch sehr dickwandig und so musste er mehrere neue chirurgische Knotentechnikenentwickeln, die es erlauben, mit feuchtem klebrigem Catgut zu knoten, auch wenn man den Faden weder spürt noch sieht (z.B. in der Thoraxchirurgie)
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