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Ein Tupfer (oder Operationstupfer) ist ein saugfähiger Ballen aus Faserstoffen, mit dem man Flüssigkeiten, zumeist Blut, oder Verunreinigungen bei Operationen beseitigen kann.
Einsatzgebiete:
- Abwischen von Schmutz im septischenOP
- Abtupfen von Blut/Wasser
- Blutstillen
Anforderungen an einen Tupfer:
- Sterilisierbarkeit
- Hypoallergilität
- Innertheit
- Saugfähigkeit
- atraumatische Oberfläche
- radiologische Auffälligkeit
Dies wird dadurch erreicht, dass geschlichtete Baumwollfäden zu einem Netz versponnen werden (ähnlich der Gaze oder Mull-Tupfer) und dann zu einem Ballen gebunden oder verwirkt wird. Die Fäden werden geschlichtet, damit sie keine Fasern verlieren, gebunden wird der Tupfer, damit er keine Fäden verliert.
Danach wird der Tupfer mit einem Metallband markiert und schließlich sterilisiert.
Besonderheiten
In Deutschland müssen alle Tupfer, auch jene die nur oberflächlich verwendet werden, mit einem radiologischen Marker versehen sein.
Seitenkategorien: Chirurgie
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