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Gänsehaut

Bild:Disambig-grau.png Dieser Artikel behandelt das Hautphänomen; für die gleichnamige Band siehe Gänsehaut (Band), für die gleichnamige Kinderbuchreihe siehe Gänsehaut (Kinderbuchreihe)
Bild:Gaensehaut.jpg
Gänsehaut

Als eine Gänsehaut (lateinischcutis anserina) wird das typische Bild von aufgerichteter Körperbehaarung und kleinen Erhebungen der Hautoberfläche vor allem an Armenund Beinenbezeichnet, das dem Anblick einer gerupften Gansähnelt.

Durch Kälte, Angstoder Erregung kommt es dabei zu einer durch das vegetative Nervensystemgesteuerten Kontraktion des kleinen Muskels an der Basis jedes Haares (lateinisch musculus erector pilae), so dass sich der Haarfollikelüber die Hautoberfläche erhebt und das Haar sich aufrichtet. An unbehaarten Hautflächen, wie Fußsohlenund Handflächen kann keine Gänsehaut entstehen.

Diese Reaktion dient felltragenden Tieren (so auch dem Vorfahren des heutigen Menschen) dazu, durch Aufrichten des Fells Wärme zu konservieren und durch gesteigertes Körpervolumen Feinde abzuschrecken.

Siehe auch: Glatte Muskulatur




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