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Das Lyell-Syndrom (auch Epidermolysis acuta toxica) bezeichnet eine seltene nach dem schottischen DermatologenAlan Lyellbenannte Hautveränderung, die durch blasige Ablösungen der Epidermisder Haut("Syndrom der verbrühten Haut") gekennzeichnet ist.
Symptome
Schmerzhafte Ablösungen kommen an der Haut, aber auch im Bereich der Schleim-und Bindehäutevor. Darüber hinaus können auch andere Organe schwer geschädigt werden (z.B. Lungen, Nieren, Nebennieren).
Ursachen
- Das medikamentös induzierte Lyell-Syndrom tritt als allergisch-toxische Reaktion (Typ IV) auf Medikamenteinsbesondere bei Erwachsenen, seltener bei Kindern auf.
- Das staphylogene Lyell-Syndrom wird durch das Exotoxindes Bakteriums Staphylococcus aureusder Phagengruppe II verursacht und betrifft hauptsächlich Kleinkinder. In der Anamnesesind daher regelmäßige Infektionen der Ohren, Atemwege o.ä. zu finden. Siehe
Behandlung
- Therapeutisch werden beim medikamentell induzierten Lyell-Syndrom Kortikoidein hohen Dosen angewandt.
- Das staphylogene Lyell-Syndrom wird mit betalactamase-festen Antibiotikabehandelt.
Die Krankheit endet in über 30 % der Fälle tödlich.
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