|
Schuppenröschen (lat.Pityriasis rosea) auch Röschenflechte genannt ist eine recht seltene Hauterkrankung. Meist tritt sie bei jungen Erwachsenen auf, seltener bei Kindern und älteren Erwachsenen. Bisher ist noch nicht bekannt, wodurch die Erkrankung ausgelöst wird, ein Virus steht im Verdacht, ebenso wie verstärktes Tragen neuer Kleidung.
Sie ist jedoch nicht ansteckend.
Krankheitsverlauf
Meist bildet sich aus einem kleinen runden Punkt eine runde, größer werdende, leicht schuppige Hautrötung, welche von einem roten leicht erhabenen Ring umgeben wird (Primärmedaillon). Später tauchen viele kleine Hautrötungen auf. Vorwiegend am Stamm, in seltenen Fällen aber auch an den Extremitäten.
Es kann ein Juckreiz vorliegen.
Oft wird das Muster auf dem Stamm auch als Tannenbaum beschrieben.
Behandlung
Die Krankheit verschwindet von selbst, es kann aber 4 bis 6 Wochen, manchmal auch länger dauern - besonders bei älteren Erwachsenen. Einschränken sollte man häufiges Duschen und Baden (Kontakt mit Seife), besonders mit zu warmem Wasser. Die Haut sollte nicht zu sehr austrocknen. Die Symptome lassen sich durch Kortisonsalbemildern. Einige Patienten haben aber auch mit Teebaumölsalbenrecht gute Erfolge erzielt.
Leichte und luftige Kleidung hilft, zumindest gegen die Symptome, ebenso mäßige Sonnenbestrahlung. Sonnenbrand ist jedenfalls zu vermeiden.
Des weiteren ist eine Behandlung mit Ölbädern (Balneum Hermal F) möglich.
en:Pityriasis rosea
fr:Pityriasis rosé de Gibert
nl:Pityriasis rosea
Seitenkategorien: Dermatologie
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schuppenröschen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|