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Eine Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) dient der Untersuchung des Enddarmesund meistens auch der letzten Zentimeter des Afters. Diese Untersuchung wird entweder in einer Praxis oder einer Klinik von einem Arzt durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Vorbereitung
- 2 Methode
- 3 Siehe auch
- 4 Weblinks
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Vorbereitung
Die Vorbereitung zur Untersuchung gestaltet sich sehr einfach, es muss nur der Mastdarm entleert werden, damit die Untersuchung nicht durch Stuhlreste behindert wird. Dafür wird etwa eine Stunde vor der Untersuchung ein starkes Abführmittelals Klistieroder Zäpfchenverabreicht, das innerhalb von 15 bis 30 Minuten zu einer Darmentleerungführt. Früher wurde hier häufig ein Reinigungseinlaufmit einer größeren Flüssigkeitsmenge gegeben, was sich aber Nachteilig auf die folgende Untersuchung auswirkte. Da sich im Darm selbst nach einer Wartezeit von einer Stunde teilweise noch Reste der Spülflüssigkeit befunden hatten, musste diese erst immer bei der Untersuchung abgesaugt werden, was die Qualität der Untersuchung beeinträchtigte und die Untersuchungsdauer verlängerte.
Methode
Für diese Untersuchung wird in der Regel ein starres Rektoskop von ca. 20 bis 30 Zentimeter Länge und einem Durchmesser von etwa 2 Zentimeter verwendet. Seit einiger Zeit finden auch flexible Endoskopevon etwa Fingerdicke und zirka 60 Zentimeter länge Verwendung. Die Untersuchung des Patienten erfolgt in Linksseitenlage oder auf einem speziellen Rektoskopietisch, bei dem der Patient eine Art Knie- Ellenbogenlage einnimmt. Das Instrument wird unter Sicht vorgeschoben und in voller Länge eingeführt. Mittels Luftinsufflation wird der Darm zur Entfaltung der Schleimhaut erweitert und muss sorgfältig auf eventuelle Schädigung hin untersucht werden.
Die Untersuchung dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Dabei können Entzündungen, Engstellen, Divertikel(Aussackungen), Hämorrhoidenund so genannte Polypenentdeckt werden. Polypen können im Laufe mehrerer Jahre zu Dickdarmkrebs(siehe auch Adenom-Karzinom-Sequenz) werden und sollten deshalb (auch im Rahmen von Vorsorge-Koloskopien) entfernt werden. Auch können Blutungenendoskopischbehandelt werden. Die Untersuchung selbst wird häufig als unangenehm empfunden und kann gelegentlich auch etwas schmerzhaft, besonders durch die eingeblasene Luft sein, die starke Blähungen verursachen kann.
Siehe auch
- Gastroenterologie
- Magenspiegelung
- Koloskopie
Weblinks
- Artikel bei Netdoktoren:Colonoscopy
fr:Coloscopie
Seitenkategorien: Diagnostik| Gastroenterologie
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