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Mit Zytodiagnostik (aus der gr. Vorsilbe ????? / zyt = Zelle) wird die Herstellung von Zellkulturenmittels gefärbter Ausstriche oder die mikroskopischeUntersuchung von Gewebeteilen(zumeist auch labortechnisch eingefärbt) bezeichnet. Die Gewebeproben werden mittels einer Biopsie(Feinnadelbiopsie) entnommen und histologischuntersucht.
Die gewonnenen Zellkulturen bzw. abgestrichenen Einzelzellen aus Sekretenwie Harn, Speicheloder anderen Körperflüssigkeiten (z. B. Schleimhautproben, Magensaft) oder des Schleimsdes Gebärmutterhalsesoder der Vagina) werden zumeist durch Zentrifugation oder Mikrofiltrierungmit Farbstoffen angereichert.
Die Zytodiagnostik dient der Früherkennung von Tumorerkrankungen, Entzündungenund zur Katagorisierung unterschiedlicher Speicherkrankheiten(Thesaurismosen). Mit Hilfe der Zytodiagnostik ist es möglich Vorstadien einer Karzinomentstehungzu beobachten.
GynäkologischeAbstriche (sogenannte Papanicolaou-Abstriche/ PAP-Tests) des weiblichen Genitaltraktes ermöglichen z.B. die Früherkennung des Zervixkarzinoms(Gebärmutterhalskrebs).
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