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Bei der Beckenendlage liegt das Kind im Mutterleib mit dem Kopf nach oben. Die spontane Geburtgestaltet sich schwieriger, da der Geburtskanal durch das Becken des Kindes für das einfache Passieren des Kopfes nicht genug geweitet wird. Gleichzeitig wird die Versorgung des Kindes über die Nabelschnur
beim Durchtritt des Kopfes durch das Becken verhindert.
Häufig wird das Kind deshalb per Kaiserschnittgeboren.
Eine Spontangeburt ist zwar möglich, jedoch recht ungewöhnlich und wird nur von erfahrenen Ärzten empfohlen b.z.w. begleitet.
Bei 3-5% aller ausgetragenen Schwangerschaften kommt es zur Beckenendlage, während sich in der 21-24. Schwangerschaftswoche noch etwa 1/3 der Kinder in Beckenendlage befinden (Quelle: Dr. med. Peter Böhi).
Bei der Beckenendlage unterscheidet man zwischen reiner Steißlage (beide Beine hochgeklappt), komplette Steiß-Fuß-Lage (beide Beine angehockt) und gemischte Formen (nur ein Bein hochgeklappt).
Bei der Spontangeburt wird
der Austritt des Kopfes durch unterstützende Handgriffe (sog. Bracht-Handgriffe) des Arztes beschleunigt, um
die Unterversorgung des Kindes möglichst kurz zu halten.
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