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Credé-Prophylaxe

Die Credé-Prophylaxe, eigentlich Credésche Augenprophylaxe, ist die vorbeugende Behandlung von Neugeborenen mit Augentropfen, die eine 1%tige Silbernitratlösungenthalten.

Durch die Einführung der Credé-Prophylaxe im Jahre 1881durch den deutschen Gynäkologen Carl Siegmund Franz Credé(1819-1892) konnte die Inzidenzder potentiell zur Erblindung führenden Gonoblennorrhoe(eine eitrige Bindehautentzündung bei Neugeborenen) sehr stark gesenkt werden. Die Entzündung wird von der Mutter bei der Geburt übertragen, falls diese mit Gonorrhoeinfiziert ist.

Wenn die Eltern kein Einverständnis erteilen und ein negativer Vaginalabstrich der Mutter vorliegt, kann auf die Prophylaxeverzichtet werden.




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