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Der medizinische Begriff der Sarkopenie ist eine Wortbildung aus dem Griechischen - "sarx" steht für Fleisch und "penia" für Mangel. Die Sarkopenie bezeichnet den mit dem Altern zunehmenden Muskelabbauund die damit einhergehenden funktionellen Einschränkungen des älteren Menschen, insbesondere die Muskelkraft. Die Sarkopenie ist damit eines der Zeichen der physiologischen Alterungsprozesse. Der ab dem 50. Lebensjahr vermehrt und deutlich stattfindene Muskelabbau ist abhängig von der aktuellen und vergangenen Ernährungssituation, einer eventuellen Mekikamenteneinahme sowie dem Verhalten des Betroffenen. Bewegungsarmut und Untererährung begünstigen die Sarkopenie. Daher sind ältere Menschen auch unterschiedlich von der Sarkopenie betroffen.
Der genaue Mechanismus der der Sarkopenie zugrunde liegt, ist zur Zeit nicht genau bekannt. Die Aktivität der Mitochondriennimmt jedoch bekanntlich bei älteren Menschen ab. Der abgebaute Muskelanteil an der Körpermasse wird teilwese durch Wasser oder Fettgewebe ersetzt. Diskutiert wird auch die Rolle von Hormonenbeim altersbedingten Muskelabbau, insbesondere des Testosteron der Östrogeneund des Insulin.
Die durch die Sarkopenie verursachten Einschränkungen können zur Invaliditätführen. Körperliche Aktivität kann die Sarkopenie günstig beeinflussen im Sinne eines verlangsamten Verlaufes.
Der Begriff Sarkopenie wurde 1988 von Irwin H. Rosenberg auf einer Konferenz geprägt.
Literatur
- Rosenberg IH. 1997. Sarcopenia: origins and clinical relevance. J Nutr 127:990S-991S.
- Hughes VA. 2003. Sarcopenia: current concepts. J Gerontol 55A:M716-M724.
siehe auch: Atrophie
Weblinks
http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/images/Heft%200305/62-67.pdf
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/073-013.htm
Seitenkategorien: Gerontologie
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