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Bräunungscreme

Eine Bräunungscreme (auch Selbstbräuner) wird auf die Hautaufgetragen, um eine Bräunungohne schädliches UV-Lichtzu erreichen.

Bräunungscremes enthalten den Wirkstoff Dihydroxyaceton(DHA). Es handelt sich dabei um einen im Körper vorkommenden 3-wertigen Zucker, den man auch in grünen Nussschalen findet. DHA reagiert biochemisch mit Proteinenund Aminosäurender Hornhaut, die sich dabei braun verfärbt. Je dicker die Hornschicht (Ellenbogen, Hände), desto intensiver die Färbung. Da sich die Haut ständig erneuert, hält die Bräunung maximal fünf Tage an.

Warnung

Selbstbräuner schützen nicht vor UV-Licht! Sie filtern weder aktiv das Sonnenlicht, noch rufen sie eine schützende Bräune der Haut hervor.

Weiterhin ist zu bedenken, dass die meisten Selbstbräuner Schadstoffe enthalten, die im Verdacht stehen, Krebsoder Allergienauszulösen.

Außerdem färben Selbstbräuner bei regelmäßiger Anwendung immer relativ schnell auf getragene Kleidung ab. Dies geschieht vor allem an Körperstellen, welche relativ viel Schweiß absondern (z.B. Achselhöhlen) oder an denen die Kleidung durch normale Bewegung relativ stark reibt (z.B. Kragen, Schritt). Durch normales Waschen können die durch Selbtbräuner entstandenen gelblichen bis bräunlichen Verschmutzungen kaum entfernt werden.

Siehe auch

Sonnencreme




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