|
Zu den Heilhilfstätigkeiten zählen etwa die der medizinischen Masseure, Krankenpfleger oder medizinisch-technischen Assistenten. Für diese Tätigkeiten ist nach allgemeiner Erfahrung kein ärtzliches Fachwissen erforderlich. Der Begriff wird zur Abgrenzung zur Tätigkeit eines Arztesoder Heilpraktikersverwendet. Kennzeichnend für eine Heilhilfstätigkeit ist ferner, dass zwischen den nichtärztlichen Hilfskräften und den Ärzten ein Unterordnugnsvehrältnis besteht. Je nach Art, Schwierigkeitsgrad und Gefährlichkeit der besonderen (Hilfs-)Funktion unterliegen die Hilfskräfte in der Gesundheitspflege einer mehr oder weniger intensiven Anleitung und Beaufsichtigung durch einen Arzt. (vgl. BVerwG in NJW 1970, S. 1987)
Wichtig ist die Frage, ob eine Heilhilfstätigkeit vorliegt oder nicht, für die Feststellung, ob für die Durchführung der jeweiligen Tätigkeit eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetzerforderlich ist.
Seitenkategorien: Gesundheit
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Heilhilfstätigkeit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|