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Hirnödem

Ein Ödem [von griech. oidema >Geschwulst<] ist eine begrenzte oder ausgedehnte krankhafteAnsammlung von seröserFlüssigkeitin den Gewebsspalten von Hautund Schleimhaut, in Lymphgefäßenoder im interstitiellen Raum der Organeals Haut-, Lungen-, Gehirn- oder Lymphödem.

Bei Hirnödem kommt es durch verschiedene endogeneund exogeneEinwirkungen zur Flüssigkeitseinlagerung und -umlagerung im Zentralnervensystem(ZNS). Die Flüssigkeitsansammlung erfolgt in der Rinde vorwiegend intrazellulär in den Astrozytenfortsätzen (früher Hirnschwellung). Im Markkann auch eine extrazelluläre Flüssigkeitsvermehrung stattfinden. Das Hirnödem stellt eine Komplikationvon pathologischen Prozessen des ZNS (z.B. Tumore, Entzündungen, Intoxikationen, Gefäßprozessen) einhergehende bzw. nach Verletzungenund Operationenauftretende Störung des Wasser- und Elektrolythaushaltesdes Gehirns dar.

Da das Gehirndurch den knöchernen Schädel wenig Möglichkeiten hat sich auszudehnen, ist ein Hirnödem meist eine ernste Erkrankung, zumal das quellende Gehirn auch die Venen, die für den Blutabfluss vom Gehirn sorgen, komprimieren kann, sodass eine Infarzierungmit Folge der Ischämiemit Folge des Hirntodseintreten kann.

Ein Hirnödem kann auch durch den Einfluss von großer Höhe und verringertem Sauerstoffgehalt der Atemluft, insbesondere beim extremen Höhen-Bergsteigen, entstehen (siehe Höhenhirnödem).

Arten des Hirnödems

  • Lokalisiert
  • Generalisiert

Behandlungsmöglichkeiten

  • Glyzerin
  • Osmotisches Diuretikum
  • Trepanation



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