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Präsentismus

Bild:Disambig-grau.png Dieser Artikel behandelt das ein Phänomen im Verhaltens heutiger Angestellter. Für die Auffassung über Raum und Zeit, siehe Präsentismus (Philosophie).

Präsentismus (von Präsenz - Anwesenheit) bezeichnet das Verhalten von Arbeitnehmern, das sie in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit (z.B. bei Konjunkturschwäche) trotz Krankheit am Arbeitsplatz sind. Die Mitarbeiter verordnen sich selbst "Anwesenheitspflicht" aus Angst um den Arbeitsplatz. Dies ist natürlich alles andere als wünschenswert, da die Mitarbeiter trotz ihrer körperlichen Anwesenheit nicht die volle Leistung bringen. Das bewirkt ein Sinken der Produktivitätund einen Anstieg der Unfallgefahr, die durch körperliche und geistige Beeinträchtigungen negativ beeinflusste Konzentrationsfähigkeitführt zu mehr Fehlern. Viele Arbeitgeber sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass die bloße Anwesenheit ihrer Arbeitnehmer die Firma viel teurer zu stehen kommt als wenn diese sich in Ruhe auskurieren.

Die Präventionvor Präsentismus ist aber nicht einfach, denn es reicht nicht aus, den Mitarbeitern zu empfehlen einfach zu Hause zu bleiben. Meistens sind die Krankheitsbilder vielschichtiger und nicht so einfach zu bekämpfen, etwa bei Asthma, [Allergie]]n, Migräne, Rückenschmerzen und chronischen Krankheitenallgemein.

Deshalb soll bei den Mitarbeitern die Sensibilitätfür ihre eigene Gesundheit durch spezielle Maßnahmen und Programme gesteigert werden, möglichst im Rahmen einer persönlichen Förderung durch Wellness-, Ernährungs- oder Fitnessprogramme und ähnlichem.

Von "http://de.wikipedia.org/Pr%C3%A4sentismus"



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