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Als Muttermund, (lat.Ostium uteri) werden jene Öffnungen der Gebärmutterbezeichnet, mit denen sich der Zervikalkanal- als äußerer Muttermund - in die Vagina, bzw. - als innerer Muttermund - in die Gebärmutterhöhle, das Cavum uteri öffnet.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Äußerer Muttermund
- 2 Innerer Muttermund
- 3 Siehe auch
- 4 Weblinks
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Äußerer Muttermund
Der äußere Muttermund - das Ostium uteri externum - ist bei einer Nullopara, also einer Frau, die noch nicht geboren hat, ein rundes Grübchen mit einer nur kurzen, querverlaufenden Öffnung. Die Unterscheidung in eine hintere und eine vordere Muttermundlippe ist vor allem bei Frauen sinnvoll, die schon geboren haben: Hier zeigt sich die Öffnung als ein querverlaufender Spalt.
Während des Orgasmusder Frau taucht der äußere Muttermund peristaltisch in den ergossenen Samenein, um die Weiterleitung der Spermienzu den Tuben zu veranlassen bzw. zu unterstützen.
Innerer Muttermund
Der innere Muttermund - das Ostium uteri internum - wird auch als "Isthmusenge" bezeichnet und stellt das innere Ende des Zervikalkanals dar. Von Bedeutung ist der innere Muttermund in jenen Fällen, in denen bei einer Schwangerschaftdie Plazentadiesen als Placenta praevia totalis vollständig bedeckt und damit ein Geburtshindernisdarstellt.
Siehe auch
Geschlechtsorgane- Portio- Gynäkologie
Weblinks
- Artikel über Muttermund-Veränderung (Fruchtbarkeit)
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