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Heuschnupfen ist eine Form der Allergie.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Anzeichen
- 2 Auslöser
- 3 Therapie
- 4 Literatur
- 5 Weblinks
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Anzeichen
- Niesanfälle, Juckreiz, Anschwellen der Nasenschleimhaut, bei Alkoholgenuss sogar Zuschwellen, wässriger Schnupfen
- brennende oder tränende Augen, die gerötet sein können
- trockener Hustenreiz, Enge in der Brust, Asthma
- Kopplung dieser Symptome an wiederkehrende Zeiten oder Gelegenheiten wie beispielsweise immer morgens, immer im Frühjahr, immer wenn es warm ist, immer in der freien Natur, immer wenn Staub gewischt wird
- erhöhte Temperatur und Fieber ("Heufieber")
- Müdigkeit und Konzentrationsstörungen
Auslöser
Es gibt vielfältige Auslöser für den Heuschnupfen; sie sind ausführlich beschrieben in dem Thema Allergie. Bei den betroffenen Menschen tritt häufig eine Nahrungsmittelallergie oder evt. auch eine Staub- und Tierhaar-Allergie auf. Während der Pollenflugzeitist bei Pollenallergikern das Immunsystem sehr stark beansprucht.
Therapie
Zur Behandlung sind abschwellende Tropfen, Antihistamineund örtlich angewendete Kortikosteroidegebräuchlich. In geeigneten Fällen (Allergenvermeidung nicht möglich, Allergeneeindeutig zu ermitteln) ist eine Hyposensibilisierungzu 70-80% erfolgreich. Dabei werden die Allergene über einen längeren Zeitraum in langsam steigender Dosis verabreicht. Eine klassische Hyposensibilisierung dauert drei Jahre und wird mit subkutanenInjektionendurchgeführt. Relativ neuartig, jedenfalls deutlich bequemer ist eine Variante, bei der die Allergene (Pollen, Katzenhaarallergene usw.) in Tropfenform unter die Zunge gegeben werden (Sublinguale Immuntherapie, SLIT). Ein Heuschnupfen sollte behandelt werden, da er sich zu Asthma bronchialeentwickeln kann.
Auch mit den Methoden der homöopathischenoder der anthroposophisch erweiterten Medizinwird therapiert, allerdings ist die Alternativ-Medizin in diesem Bereich umstritten. Es gibt keine wissenschaftliche Studien, welche die Wirksamkeit von Alternativ-Medizin gemäß wissenschaftlichen Kriterien belegen.
Eine Klärung der Ursachen, um nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich behandeln zu können, ist anzuraten. Dazu besonders befähigte Ärzte führen auf Ihrem Arztschild die Zusatzbezeichnung ?Allergologie?.
Literatur
- Jörg Kleine-Tebbe: Pollen, Milben und Co. Was tun bei Allergien? Medpharm, Stuttgart 1997. ISBN 3-88763-055-6
- Christina Henning, Marcus Maurer: Allergien im Kindesalter. Ratgeber für Erzieherinnen, Eltern und Lehrer. Luchterhand, Nürnberg 2002. ISBN 3-47203-555-2
- Baltsch J.: 100 Fragen zum Thema "Allergie". Ein Ratgeber für Patienten und Angehörige. Dustri-Verlag, München 2004. ISBN 3-87185-344-5
Weblinks
- Ursachen und Statistiken in Deutschland
- Linksammlung von Medinfo
- Wetter-Online Pollenvorhersage mehrfach wöchentlich
- Deutscher Allergie- und Asthmabund
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Heuschnupfen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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