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Schnarchen

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Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit Rhonchopathie. Hilf mit, die Artikel unter einem Lemmazu vereinigen oder inhaltlich besser voneinander abzugrenzen. Mehr Informationen stehen auf Wikipedia:Artikel zum gleichen Thema, dort sollte der Grund stehen, warum dieser Baustein gesetzt wurde. Bitte äußere dich dort auch, bevor du diesen Baustein ohne Änderungen entfernst. Ungenügende Abgrenzung Phrood05:18, 25. Jul 2005 (CEST)

Mit Schnarchen bezeichnet man ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafendenMenschen erzeugt wird.

Außerdem bezeichnet das Wort auch die das obige Symptom hervorrufende Schlafstörung. Da 60 % aller Männer und 30 % aller Frauen betroffen sind, dürfte es sich um eine der häufigsten Fehlfunktionen überhaupt handeln.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Ursachen
  • 2 Folgen
  • 3 Sanfte Therapieformen
  • 4 Chirurgische Eingriffe
  • 5 Weblinks

Ursachen

Beim Schnarchenden liegt generell eine Blockade der Atemwegevor, meist schwingt das infolge der Entspannung des Körpers im Schlaferschlaffte Gaumensegelflatternd im Sog der Atemluft. Es kann aber auch der hintere Bereich der Zungein den Rachenzurückfallen. Auch kann Schnarchen mit Allergieneinher gehen. Es gibt also nicht nur einen alleinigen verursachenden Faktor für dieses Symptom.

Bei den meisten Betroffenen ist das Auftreten abhängig von der Körperlage. So kommt es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nicht gestützt ist und die Atmung durch den geöffneten Mund geschieht. Registriert der Körper einen durch die erschwerte Atmung hervorgerufenen Mangel an Sauerstoff, löst er eine Positionsänderung aus.

Andererseits können beispielsweise Übergewichtoder genetische Ursachen dafür verantwortlich sein, dass eine anatomische Ursache vorliegt, die es verhindert, dass der Atmungsapparat des Schlafenden in jeder Körperlage die nötige Spannung aufrecht erhalten kann, um das Schnarchen zu verhindern. Hier besteht dann die Veranlagung zum Schlafapnoe-Syndrom, welches vor allem in Begleitung von heftigen Albträumen auftritt, wobei der Schlafende massiven Sauerstoffmangel erleidet. Es kommt zur Ohnmacht, die der Körper durch Adrenalinausschüttungzu verhindern versucht: Die Muskeln spannen sich an und der Betroffene wacht nach Luft ringend und mit starkem Herzklopfen auf.

Ebenso fördert Alkoholkonsumdie Erschlaffung des Gaumensegels und somit den Vorgang des Schnarchens.

Folgen

Häufig haben Schnarchende keinen erholsamen Schlaf, da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit auch nach langem Schlaf sind im Wachzustand die Folge. Schwerwiegendere Schnarchleiden können, sofern sie langfristig auftreten und nicht erkannt werden, Beeinträchtigungen am Herzund Kreislaufsystem (Bluthochdruck), mit Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikosnach sich ziehen.

Sanfte Therapieformen

  • Bei Betroffenen, bei denen es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen kommt, kann es helfen, wenn diese Schlafposition durch Einnähen zum Beispiel eines halben Tennisballes in die Rückenpartie des Pyjamasoder Nachthemdsvermieden wird.
  • Da sich Fett auch im Rachenbereich ablagert und die Atmung behindern kann, kann eine strenge Diät das Schnarchen mindern.
  • Alkohol- und Nikotinverzicht
  • Feste Schlafenszeiten
  • Eine Kiefer-Protrusionsschienehält den Unterkiefer im Schlaf in einer festen Lage, so dass dieser nicht zurück fallen und die Atemwege blockieren kann.
  • Eine sogenannte "Schnarchbandage" oder "Schnarchbinde" hält mit einem Elastik-Gurt den Kiefer geschlossen, erhältlich in Apotheken und Sanitätshäusern.

Chirurgische Eingriffe

Oftmals ist für das Schnarchen eine Septumdeviationverantwortlich, dies kann operativ korrigiert werden. Viele Operationen sind irreversibel. Entfernte Körperteile sind für immer entfernt!

Radiofrequenz-Therapie

Eine Nadel wird in das Gewebe des Rachenraumseingeführt. Radiofrequenzenergie wird zugeführt. Das Gewebe wird (gering) erhitzt, zerstört und strafft sich durch Vernarbung.

LAUP (Laserunterstützte Uvula Plastik)

Mit Hilfe eines Lasers(300 Grad) wird ein zu großer Weichgaumen verkleinert. Beschädigte Schleimhäutekönnen dabei noch längere Zeit schmerzen. Das Schnarchen wird mit dieser Methode nur für einen eingeschränkten Zeitraum verringert.

Weichgaumenimplantate

Unter örtlicher Betäubung wird der Weichgaumen durch Einsetzen von Kunststoffstiften stabilisiert. Falls die Stifte sich lösen, werden sie einfach ersetzt. Die Therapie eignet sich nur für ca. zehn Prozent aller Schnarcher, denn falls der Weichgaumen eines Patienten zu groß ist, könnte dieser am Implantatersticken.

UvulaFlap

Das hochgeklappte Zäpfchen (Uvula) wird am Gaumen vernäht. Die Schleimhaut wird nicht beeinträchtigt. Beschwerden beim Schluckenund Sprechstörungensind möglich.

HyoidSuspension

Um den Zungengrund am Zurückfallen zu hindern werden Zungenbein(Hyoid) und Kehlkopfverdrahtet, so dass sich der Schlund öffnet. Schluckbeschwerden und Stimmveränderungen sind möglich. Veränderung des Gefühls am Kehlkopf.

Mandelentfernung

Bei Erwachsenen haben die Mandelnkeine wichtige Funktion. Bei zu großen Mandeln kann die Entfernung mit einem Eingriff am Weichgaumen kombiniert werden. Nachblutungen sind möglich.

Weblinks

  • Hier erfährt man Alles über Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten
  • Schnarchen- oder der Weg ins Glück Dieses Märchen ist nicht nur für Kinder, sondern auch für alle Erwachsene.
  • Hier erfahren Sie, wie man zum "Nichtschnarcher" wird
  • Messen über Schnarchen
  • Schlaflabore in Deutschland
  • Arbeitsgemeinschaft für angewandte Schlafmedizin
  • Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
  • Gaumenimplantat stoppt Schnarcher
  • Schnarchmuseum Alfeld (Niedersachsen)
  • Thema Schnarchen / Schlafstörung auf www.schlaf.de
  • Bundesverband Schlafapnoe Deutschland BSD e.V. hier finden sie Listen von niedergelassenen Ärzten mit Screeningpraxen für Schlafmedizin, Selbsthilfegruppen, Schlafmediziner und Schlaflabore nach PLZ sortiert
  • BUNDESFACHVERBAND SCHLAFAPNOE (BFS) - Ein Verband mit Fachwissen zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen der Bundesrepublik
  • Schnarchen und Nuckelkraft, Artikel bei geoscience-online.de (2005-11-07)
  • Apnoe, Schlaf, Schlafstörung.



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schnarchen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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