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| Dieser Artikel erläutert die Immunschwächekrankheit Aids; für andere Bedeutungen siehe Aids (Begriffsklärung).
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Das Acquired Immune Deficiency Syndrome (englischfür erworbenes Immundefektsyndrom, kurz Aids, früher und im Englischen auch heute AIDS) ist eine Immunschwächekrankheitund die Folge einer Infektionmit dem HI-Virus(Human Immunodeficiency Virus, englischfür menschliches Immunschwächevirus), das eine schrittweise Zerstörung des Immunsystemsbewirkt. Die Folge sind Sekundärinfektionen(auch opportunistische Infektionen genannt) und Tumore, die in bestimmter Kombination das SyndromAids definieren und auch heute noch kurz- oder längerfristig zum Tod führen. Bereits vor dem Eintreten von Symptomen kommen virusunterdrückende Medikamentezum Einsatz, die zusammen mit der Behandlung der Sekundärinfektionendie Lebenserwartung verlängern. Das Leberversagenbei AIDS-Kranken ist ebenfalls eine häufige Todesursache, die hauptsächlich durch Hepatitisviren, aber auch durch Medikamentennebenwirkung verursacht wird.
Bild:Hiv budding.jpg HI-Virus, das sich aus einer Immunzelleherauslöst
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ansteckung
- 2 Krankheitsverlauf
- 3 Therapie
- 4 Definition und Klassifikation
- 5 Entstehungstheorien
- 5.1 Theorie von Curtis und Hooper (Polio-Impfstoffe)
- 6 Geschichte
- 7 Epidemiologie des HI-Virus
- 7.1 Allgemein
- 7.2 Weltweit
- 7.3 Deutschland
- 7.4 Österreich
- 8 Aids in Afrika
- 9 Kritik an den vorherrschenden Erklärungen
- 9.1 Wissenschaftliche Vorbehalte
- 9.2 Verschwörungstheorien
- 10 HIV-Test
- 11 Meldepflicht
- 12 Sozialethische Beurteilung
- 13 Literatur
- 13.1 Aufsätze
- 13.2 Bücher
- 13.3 Zeitschriften
- 14 Filme
- 14.1 Spielfilme
- 14.2 Dokumentationen
- 15 Siehe auch
- 16 Weblinks
- 16.1 Beratungen
- 16.2 Kritiker der viralen Aids-Erklärung
- 16.3 Dokumente
- 16.4 Eine Entgegnung des Robert-Koch-Instituts
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Ansteckung
Siehe Abschnitte Infektionswegeund Infektionswahrscheinlichkeitdes Artikels HIV.
Krankheitsverlauf
Eine HIV-Infektion verläuft in drei Phasen:
- Akute Phase (4-6 Wochen)
2-6 Wochen nach einer Infektion können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Nachtschweiß, geschwollene Lymphknoten, Übelkeit usw. auftreten. Manche Patienten bemerken diese Symptome jedoch nicht oder sie haben keine.
- Latenzphase (meist mehrjährig)
In dieser Zeit vermehrt sich das Virus im Körper. Betroffene, sofern sie von ihrer Infektion wissen, leiden allenfalls psychisch darunter, körperliche Symptome treten hingegen keine auf.
- Krankheitsphase
Die Diagnose "Aids" wird gestellt, wenn bei einem HIV-Positiven bestimmte Infektionen, die sogenannten Aids definierenden Erkrankungen, festgestellt werden. Diese Infektionen nennt man opportunistische Infektionen. Oft sind die Erreger solcher Infektionen für den gesunden Menschen bzw. ein gesundes Immunsystem harmlos. Durch das geschwächte bzw. vernichtete Immunsystem eines HIV-Positiven kann sich der Organismus jedoch nicht mehr gegen selbst harmlose Erreger wehren und es treten die o.g. Infektionen auf. Als Maß für die Zerstörung des Immunsystems dient die T-Helfer-Zellen-Zahl im Blut eines HIV-Infizierten. Der Standard-Grenzwert ist erreicht, wenn das T-Zell-Niveau eines Patienten unter 200?400 / µl Blut fällt. Die Unterschreitung dieser Grenze stellt eine Behandlungsindikation dar. Es existiert die Theorie, dass nicht jeder, der mit dem HI-Virus infiziert wurde, zwangsläufig Aids entwickelt. Hierzu gibt es jedoch keine gesicherten Erkenntnisse.
Therapie
Durch die Einnahme von HIV-unterdrückenden Medikamenten (sog. antiretrovirale Therapie) und die Behandlung der Sekundärinfektionenkann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden. Eine Heilung ist jedoch derzeit nicht möglich.
Siehe Abschnitt Therapiedes Artikels HIV
Definition und Klassifikation
HIV-Erkrankungen werden in der Regel nach der CDC-Klassifikation eingeteilt, die von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Preventionerstellt und zuletzt 1993 überarbeitet wurde. Die Einteilung basiert auf drei verschiedenen Kategorien, die sich aus dem klinischen Bild ergeben (A-C) und der Einteilung des CD4-T-Helferzellstatus (1-3).
Kategorie A bezeichnet eine asymptomatische HIV-Infektion.
Unter Kategorie B werden Krankheiten zusammengefasst, die nicht als Aids definierend gelten, aber im Zusammenhang mit einem Immundefizit zu stehen scheinen. Zu diesen gehören:
- bazilläre Angiomatosen,
- Entzündungen des kleinen Beckens, besonders bei Komplikationen eines Tuben- oder Ovarialabszesses,
- ausgedehnter oder rezidivierender Herpes zoster,
- thrombozytopenePurpura,
- lang anhaltendes Fieberoder Diarrhoen, die länger als einen Monat anhalten,
- Listeriose,
- oraleHaarleukoplakie,
- oropharyngealeCandidosen,
- chronischeoder schwer zu therapierende vaginaleCandidosen,
- zervikaleDysplasien,
- Carcinoma in situund
- periphere Neuropathie.
Kategorie C umfasst die Aids definierenden Erkrankungen. Es handelt sich um meist opportunistische oder maligne Erkrankungen, die bei einem gesunden Immunsystem nicht oder nicht in der beschriebenen Weise auftreten. Zu ihnen gehören:
- Candidosender Atemwege oder der Speiseröhre,
- Cytomegalievirus-Infektionen (außer Leber, Milzund Lymphknoten),
- CMV-Retinitis(mit Einschränkung der Sehschärfe),
- HIV-bedingte Enzephalopathie,
- Herpes simplexmit chronischen Ulzera(>1 Monat) oder durch Herpes simplex bedingte Bronchitis,
- Pneumonieoder Ösophagitis,
- Histoplasmose, chronisch,
- intestinale Isosporiasis,
- Kaposi-Sarkom,
- disseminierte oder extrapulmonale Kokzidiomykose,
- extrapulmonaleKryptokokkose,
- chronisch intestinale Kryptosporidiose,
- immunoblastisches, primär zerebrales oder Burkitt Lymphom,
- extrapulmonale Mykobakterien,
- Pneumocystis-Pneumonie,
- rezidivierende bakteriellePneumonien(länger als 1/Jahr),
- progressive multifokale Leukenzephalopathie,
- rezidivierende Salmonellen-Septikämie,
- Tuberkulose,
- zerebraleToxoplasmose,
- Wasting-Syndrom,
- invasives Zervixkarzinom
Die CDC-Klassifikation der Laborkategorien beschreibt die noch vorhandene Anzahl von CD4-Zellen. Kategorie 1 entspricht mehr als 500 CD4-Zellen/pl, Kategorie 2 200 bis 400 und Kategorie 3 unter 200 CD4 Zellen/pl.
Zur Einstufung werden beide Werte herangezogen. Die Erkrankung eines Patienten mit einer oropharyngealen Candidose und mit einem CD4 Zellwert von 300 wird also mit B2 beschrieben. Eine Rückstufung bei Besserung des klinischen Bildes oder des CD4 Zellwertes wird nicht vorgenommen.
In Deutschland wird die Diagnose Aids anhand des klinischen Bildes getroffen, wohingegen in den USA bei einem CD4-Zellwert von unter 200 ebenfalls von Aids gesprochen wird, auch ohne klinische Symptomatik.
Die CDC Klassifikation ist die derzeit gebräuchlichste und wahrscheinlich beste Einteilung der HIV-Erkrankung. Trotzdem weist sie einige Schwächen auf. Zum einen ist sie zuletzt 1993 neu bearbeitet worden, was eine ganze Epoche an neueren HIV-Therapiemöglichkeiten und den damit verbundenen Änderungen des klinischen Bildes nicht mit berücksichtigt. Zum anderen ist sie geprägt durch ihren Entstehungsort (USA). Einige opportunistische Erreger, die in anderen Teilen der Welt eine große Rolle spielen, wie Penicillosen in Asien, tauchen in der Klassifikation nicht auf.
Entstehungstheorien
HIV ist eng mit Viren verwandt, die aidsähnliche Symptome in Primatenauslösen, und es ist allgemein akzeptiert, dass einer dieser Virustypen Anfang des 20. Jahrhundertsauf den Menschen übertragen wurde, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass dies in isolierten Fällen bereits früher geschah.
Genaue Angaben über Zeit, Ort, Wirtstier, Art und Anzahl der Übertragungen sind nicht bekannt.
Bild:Bonobo.jpg Das HI-Virus stammt sehr wahrscheinlich von dem bei Schimpansen gefundenen SI-Virus ab
Ein Virus, das fast identisch mit dem menschlichen HI-Virus ist und SIVgenannt wird, wurde in Schimpansengefunden. Nach jüngsten Untersuchungen von Virologen der Universität Birmingham/Alabama löst HIV-1, das von dem im Schimpansen gefundenen SI-Virus abstammt, vermutlich die Immunschwächekrankheit aus. Durch eine genetische Analyse konnten die Wissenschaftler zeigen, dass das SI-Virus eine Kombination aus zwei Virusstämmen ist, die in bestimmten Meerkatzenvorkommen. Da Meerkatzen von Schimpansen gejagt und gefressen werden, müssen sich die Schimpansen mit den zwei Virusstämmen infiziert haben, aus denen sich dann in ihrem Körper das SI-Virus gebildet hat. Die Übertragung dieses SI-Virus auf den Menschen erfolgte nach Ansicht der Forscher wohl bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts durch den Verzehr von Schimpansenfleisch.
Weitere wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass das HI-Virus zuerst in West-Afrikaauftrat, aber es ist nicht mit letzter Sicherheit geklärt, ob es nicht mehrere Virusherdegab. Neue so genannte phylogenetische Untersuchungen, das heißt Verwandtschaftsvergleiche zwischen den unterschiedlichen Subtypen von HIV und zwischen HIV und SIV lassen vermuten, dass mehrere unabhängige Übertragungen vom Schimpansen auf den Menschen in Kamerunund/oder dessen Nachbarländern stattfanden.
Die erste Blutprobe, die nachgewiesenermaßen HIV-Antikörper enthält, wurde 1959 im Kongovon einem erwachsenen Menschen genommen. Weitere Proben stammen von einem US-Amerikaner(1969) und einem norwegischenMatrosen (1976).
Theorie von Curtis und Hooper (Polio-Impfstoffe)
Nach der Theorie von Tom Curtis, 1992vorgestellt im Rolling Stone Magazine, und Recherchen des britischen Journalisten Edward Hooper, 1999in dessen Buch "The River" veröffentlicht, wurde der Virus möglicherweise Ende der 1950erJahre durch einen Polio-Impfstoff in Afrika verbreitet, der aus den Organen von Schimpansen hergestellt wurde.
Geschichte
1981wurde von Dr. Michael Gottlieberstmals eine Häufung seltener und oft tödlich verlaufender Infektionen bei zuvor gesunden homosexuellenMännern in den USA beschrieben. Besonders auffällig war die Kombination von Pneumocystis carinii-Infektionen und Kaposi-Sarkomen, beides Erkrankungen, die zumeist bei deutlich geschwächten Patienten auftrat. Schon recht früh wurde eine erworbene Immunschwächeerkrankung für die wahrscheinlichste Ursache in Betracht gezogen. Epidemiologische Untersuchungen in den USA zeigten, dass neben Homosexuellen vorwiegend Drogenabhängige, Empfänger von Blut (z.B. durch Bluttransfusionen) und Blutprodukten (Hämophile) und Kleinkinder von infizierten Müttern an Aids erkrankten. Dies führte 1982 zu der Vermutung, dass der Auslöser der neuen Erkrankung ein sexuell und parenteralübertragbarer Erreger sei. In Frankfurt am Main wird die Krankheit 1982 zum ersten Mal bei einem Patienten diagnostiziert. 1983 isolierte eine französische Forschergruppe um Luc Montagnierdas Lymphadenopathie-Virus (LAV), bei dem sie die Ursache für Aids vermuteten. Eine kausale Beziehung zwischen dem Virus und der Immunschwächeerkrankung wurde kurze Zeit später behauptet. Im selben Jahr wird in Berlin die AIDS-Hilfegegründet. 1984 wird im US-Krebsinstitut ein bei Aids-Patienten entdecktes Virus HTLV-III genannt. Bald stellt sich heraus, dass LAV und HTLV-III identisch sind. 1985 erhält Robert Gallodas US-Patent für den ersten ELISA-Antikörper-Test, der von der US-Zulassungsbehörde zugelassen wird. Im gleichen Jahr findet in Atlanta (USA) die erste Welt-Aids-Konferenz statt.
Im Jahr 1986 wird für den Virus der Name Humanes Immundefizit Virus (HIV) etabliert. Ein Jahr später, 1987, wird mit AZT (Retrovir) das erste Therapeutikum zugelassen. In einer Studie hat es die Sterberate unter HIV stark reduziert. Im Jahr 1988 wird von der WHO der 1. Dezemberzum Welt-Aids-Tagerklärt. 1989 wird bei HIV-Patienten die Pentamidin-Inhalation zur Prophylaxe der Pneumocystis-carinii-Pneumonie eingeführt.
Im Jahr 1990 wird aus Protest gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten auf der Aids-Konferenz in San Francisco das Red Ribbon, ein rotes Armband etabliert. Ein Jahr später wird die Rote Schleifeinternational zum Symbol für den Kampf gegen Aids. 1992 wird aufgrund der US-Einreisebestimmungen der Welt-Aids-Kongress von Boston nach Amsterdam verlegt. Außerdem wird im Gedenken an Freddie Mercuryvon den verbleibenden Queen-Mitgliedern die Stiftung Mercury Phoenix Trustgegründet.
In der frühen Therapie HIV-Infizierter ergibt sich 1993 in einer Studie kein Überlebensvorteil mit der AZT-Therapie. 1994 wird HIV-PCR als wichtiger Marker für die Therapiekontrolle des Infektionsverlaufes etabliert. Im folgenden Jahr, 1995, kommt der erste Protease-Hemmer, Saquinavir, in den USA auf den Markt. Im folgenden Jahr wird Nevirapin als erster nicht-nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Hemmer zugelassen. Durch die intensive Kombitherapie nehmen die Sterberaten in den USA 1997 drastisch ab. 2003 wird mit Enfuvirtid (Fuzeon) der erste Fusionshemmer in den USA zugelassen. 2004 wird von der WHO die Initiative 3 by 5 gestartet: 3 Millionen Infizierte sollen im Jahr 2005 mit Medikamenten versorgt werden.
Zu Anfang galt die Erkrankung in der öffentlichen Wahrnehmung als Problem von Randgruppen wie Homosexuellen und Drogenabhängigen, daher war sie in den USA bis 1982 auch unter den Namen GRID (Gay-Related Immune Deficiency) oder GIDS (Gay People's Immuno Defiency Syndrome) bekannt. Dies änderte sich jedoch auf dramatische Weise durch das Aufkommen von HIV-Tests. Denn auch Menschen ohne klinische Symptome hatten Antikörper, was auf eine Inkubationszeit von mehreren Jahren hindeutete, in der das Virus möglicherweise auch weitergegeben wurde. 1984 ergaben Untersuchungen, dass Aids in Kinshasabei Männern und Frauen gleich häufig auftrat, unabhängig von Drogenkonsum und Bluttransfusionen.
In den USA wurde 1985 berichtet, dass bei untersuchten Hämophiliekranken("Blutern"), die sich durch Blutkonserven infiziert hatten, die Ansteckungsrate der Ehefrauen bei 70 % lag. Die Erkenntnis, dass die Ansteckungsgefahr bei heterosexuellem Geschlechtsverkehr deutlich höher zu sein schien als zunächst angenommen, führte zu einem großen öffentlichen Interesse. Die Kombination aus den nun bekannten Ansteckungswegen und langer Inkubationszeit ließen epidemiologische Hochrechnungen ein apokalyptisches Bild zeichnen. Eine geschichtlich einmalige Massenhysterie breitete sich aus: Aids schien zu einer Bedrohung der Menschheit geworden zu sein.
Die jährliche Verdopplung von Neuerkrankungen hielt in Deutschland nur von 1984 bis 1987 an, danach verlief der Anstieg der Zahl von Erkrankten weniger steil, bis sich die Zahlen im Jahre 1993 auf ca. 2000 einpendelte. Dadurch änderte sich auch schnell wieder das öffentliche Interesse an Aids. 2003 steckten sich weltweit ungefähr 4,8 Millionen Menschen neu mit dem Virus an, im selben Jahr starben circa 2,9 Millionen Menschen daran.
Epidemiologie des HI-Virus
Allgemein
Aus epidemiologischer Sicht ist das weltweite Verteilungsmuster von HIV interessant: Während sich die meisten Viren gleichmäßig schnell ausbreiten, war dies bei HIV anders. Während die HIV-Epidemie in den USA bereits vor 20 Jahren begann, gab es einige Länder, die von HIV verschont zu sein schienen, dann aber mit großer Geschwindigkeit vom Virus erobert wurden. So geschah es vor allem in Osteuropa und Asien Mitte der 1990er Jahre. In anderen Ländern, zum Beispiel Kamerun, blieb die Prävalenzvon HIV Jahre lang stabil, um dann sprunghaft anzusteigen. Auch eine Obergrenze in der HIV-Prävalenz scheint es nicht zu geben. So stieg die Quote der schwangeren Frauen mit HIV in städtischen Zentren in Botswananach 1997 in vier Jahren von 38,5 % auf 55,6 %.
Dass HIV erfolgreich zu bekämpfen ist, zeigt das Beispiel Uganda. 1992 lag die Prävalenz von HIV bei schwangeren Frauen bei nahezu 30 % und konnte auf 10 % im Jahre 2000 gesenkt werden. Grundlagen dieses Erfolges waren die landesweite Einführung von Sexualkundeunterricht, flächendeckende Kampagnen zur Steigerung der Akzeptanz von Kondomen, HIV-Tests, deren Ergebnisse noch am selben Tag bekannt gegeben wurden und Selbsthilfe-Kits für sexuell übertragbare Krankheiten. Diese Erfolge sind jedoch nur mit finanziellen Mitteln durchführbar, die viele der Hochendemie-Länder in Afrika nicht allein aufbringen können. Unabdingbar ist ferner ebenso ein politischer Wille, diese Seuche aktiv zu bekämpfen.
Weltweit
|
| Mit HIV/Aids lebende Personen
| Neuinfektionen
| Todesfälle
| Todesfälle aufsummiert
|
| 1980
| (~ 2.000.000)1
| -
| -
| -
|
| 1993
| (12.900.000)1
| -
| -
| (2.500.000)1
|
| 1999
| -
| 4.000.000
| -
| -
|
| 2000
| -
| 3.800.000
| -
| -
|
| 2001
| 34.900.000 (40.000.000)1
| 3.400.000
| 2.500.000
| 20 - 22 Mio
|
| 2002
| - (42.000.000)1
| 3.500.000
| 3.100.000
| ~ 21.1 Mio
|
| 2003
| 37.800.000
| 4.800.000
| 2.900.000
| ~ 24.0 Mio
|
| 2004
| 39.400.000
| 4.900.000
| 3.100.000
| ~ 27.1 Mio
|
1Bei der Berechnung der Gesamtzahl aller Infektionen wandte UNAIDSab 2004 eine neue Methodik an, die eine relative Korrektur der Zahlen nach unten nach sich zog. Nach alter Methodik ermittelte Zahlen sind zur Unterscheidung kursiv gesetzt, für 2001 finden sich zum Vergleich beide Werte angegeben, ein korrigierter Wert für 2002 ist nicht bekannt.
| Globale Verteilung
| 2001
| 2002
| 2003
| 2004
|
| Subsahara-Afrika
| 23,8 Millionen
| 24,4 Millionen
| 25,0 Millionen
| 25,4 Millionen
|
| Süd- & Südostasien
| 5,9 Millionen
| 6,4 Millionen
| 6,5 Millionen
| 7,1 Millionen
|
| Latein-Amerika
| 1,4 Millionen
| 1,5 Millionen
| 1,6 Millionen
| 1,7 Millionen
|
| Osteuropa & Zentralasien
| 890.000
| 1,0 Millionen
| 1,3 Millionen
| 1,4 Millionen
|
| Ostasien & Pazifik
| 680.000
| 760.000
| 900.000
| 1,1 Millionen
|
| Nordamerika
| 950.000
| 970.000
| 1 Million
| 1 Million
|
| Westeuropa
| 540.000
| 600.000
| 580.000
| 610.000
|
| Nordafrika und Naher Osten
| 340.000
| 430.000
| 480.000
| 540.000
|
| Karibik
| 400.000
| 420.000
| 430.000
| 440.000
|
| Ozeanien
| 24.000
| 28.000
| 32.000
| 35.000
|
Alle Zahlen von UNAIDS
Im südlichen Afrikaist die Rate am höchsten. Die Rate der schwangeren HIV-Infizierten unter 20 Jahren ist in Südafrikaauf 15,4 % gesunken (1998: 21 %); dies bedeutet, dass Aufklärungsprogramme langsam Erfolge zeigen. Jedoch sind die Aids-Raten bei älteren Frauen immer noch sehr hoch. 32 % der Frauen zwischen 24 und 29 Jahren sind derzeitig mit der Krankheit infiziert. Insgesamt sind 20 % der Bevölkerung Südafrikas mit HIV infiziert. Das Land mit der weltweit höchsten Aids-Rate ist das benachbarte Swasiland, wo 2005 42 % der Bevölkerung infiziert waren.
Deutschland
Die Zahl der Neuinfektionen lag einige Jahre relativ konstant bei knapp 2.000 pro Jahr.
2005 betrug die Zahl der Neuinfizierten in Deutschland ca. 2.600.
Ende 2005 lebten ca. 49.000 HIV-infizierte Menschen in der Bundesrepublik, davon 39.500 Männer und 9.500 Frauen, sowie ca. 300 Kinder. 8.000 von ihnen zeigten das Vollbild Aids.
Von den 2.600 Neuinfizierten waren ca. 85% Männer, 70% Männer die Sex mit Männern hatten, 20% waren Übertragungen durch heterosexuellen Sex, 9% Infektionen durch infizierte Spritzen bei Drogenmissbrauch und 1% Übertragungen von der Mutter auf das Kind, meist während der Geburt.
Die Zahl der neu an Aids Erkrankten liegt bei ca. 850 pro Jahr und ist ebenfalls relativ konstant. Etwa 750 Menschen sind 2005 an den Folgen einer HIV-Infektion beziehungsweise an Aids verstorben.
Von Anfang der 1980er Jahrebis 2005 haben sich in der Bundesrepublik Deutschland etwa 75.000 Menschen mit HIV infiziert, etwa 31.500 Menschen sind an Aids erkrankt und etwa 26.000 sind an den Folgen der HIV-Infektion gestorben.
Manche befürchten einen Anstieg der Infizierungsrate, weil zum einen die Aufklärungswelle der 1990er-Jahre verebbt sei und sich zum anderen gerade bei Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren eine erstaunliche Unkenntnis in bezug auf die latente Ansteckungsgefahr beim ungeschützten Sexualakt zeigt. So behauptet erschreckenderweise jeder fünfte Jugendliche, dass man einem HIV-Positiven ?die Krankheit ansehen könne?. Hinzu kommt eine Verharmlosung und gelegentliche Faszination von Gefahren, die bei manchen zu bewusst risikoreicherem Verhalten (Barebacking) führt.
Grund zur Besorgnis gibt weiterhin der kontinuierliche Anstieg von anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Nicht nur, dass sich damit das Risiko einer Ansteckung erhöht, es zeigt auch, dass die Akzeptanz von Kondomenrückläufig zu sein scheint.
Diese Befürchtungen werden bestärkt durch die Tatsache, dass laut dem Berliner Robert-Koch-Instituts(RKI) sich in den ersten acht Monaten des Jahres 2005 zwanzig Prozent mehr Menschen mit HIV angesteckt als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.
Mehr als 80 Prozent sind Männer und nahezu 70 Prozent der Gesamtzahl sind Männer, die gleichgeschlechtliche Kontakte hatten. Das Infektionsrisiko für diese Männer ist damit doppelt so groß wie vor vier Jahren - und so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr.
Österreich
Ende 2004 lebten etwa 9.400 HIV-Infizierte in Österreich, mehr als die Hälfte davon in Wien. Die Zahl der Neuinfizierungen beträgt seit 2003 etwa 450 pro Jahr. Die niedrigste Rate war 1997 mit 297, die höchste 1993 mit 561 Neuinfektionen. Der Anstieg der Neuinfektionen kann durch das Ende der Aufklärungswelle der 1990er-Jahre erklärt werden.
Zwischen 1983 und 1. Dezember 2005 sind in Österreich 2.463 Menschen an Aids erkrankt und 1.418 gestorben. Von 2003 mit 50 neuen Erkrankungen, stiegen sie im Jahr 2004 auf 65 an.
Im Vergleich der ersten drei Quartale, stiegen die HIV-Neuinfektionen von 317 im Jahr 2003 auf 364 in den Jahren 2004 und 2005 an.
Aids in Afrika
Hauptartikel: Aids in Afrika
Die Aids-Pandemiehat ihre schlimmsten Ausmaße südlich der Sahara. Hier leben 26 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion. In einigen Ländern hat sich durch die Immunschwächeerkrankung die Lebenserwartungum mehr als zehn Jahre gesenkt. Warum sich die Erkrankung hier so viel schneller verbreitet, ist nicht ganz geklärt.
Es scheint einige Faktoren zu geben, die die Ausbreitung begünstigen: während in Europa und Nordamerika schon kurz nach der Entdeckung des HI-Virus Endzeitstimmung verbreitet wurde und die Massenmedien große Teile der Bevölkerung mit Informationskampagnen über die tödlichen Gefahren der Sexualität sowie auch über die viralen Übertragungswege und die Prävention überzogen, blieb Aids in vielen Teilen Afrikas ein Tabuthema. So hatte das HI-Virus fast zwanzig Jahre mehr Zeit, sich ungehindert auszubreiten.
Kritik an den vorherrschenden Erklärungen
Wissenschaftliche Vorbehalte
Einige Wissenschafter widersprechen mit Entschiedenheit der im weltweiten Wissenschaftsbetriebvorherrschenden These, wonach HI-Viren Aids verursachen. Dazu gehören insbesondere der Retrovirologe Peter Duesbergund der Chemie-Nobelpreisträger Kary Mullis. Duesberg war 2001 Mitglied der südafrikanischen Aids-Beratungskommission (s. Dokumente). Mullis entdeckte 1983 das PCR-Verfahren, mit dem u.a. HI-Viren im Körper von Betroffenen nachgewiesen werden.
Ohne Verpflichtung auf eine Einheitsdoktrin haben sich die Kritiker in der Group for the Scientific Reappraisal of the HIV-Aids Hypothesis (Gruppe für die wissenschaftliche Überprüfung der HIV-Aids-Hypothese) zusammengefunden. Im Unterschied zu Duesberg und Mullis bestreiten einige Mitglieder die Infektiosität oder Übertragbarkeit des HI-Virus. Andere bezweifeln sogar seine Existenz. Die Gruppe benennt hauptsächlich harte Drogen, Unterernährungund die Einnahme hochtoxischer antiviraler Medikamente als Aids-Ursache (vgl. Aids-Dissidenten).
Verschwörungstheorien
Der hauptsächlich in der DDRwirkende Biologe Jakob Segal(1911-1995) stellte 1987, noch während des Kalten Kriegesdie These auf, dass das HI-Virus nicht von Affen stammt, sondern in den Labors US-amerikanischer Mikrobiologen für militärische Zwecke künstlich hergestellt worden sei - eine Basis vieler Verschwörungstheorien, die Aids als eine gegen bestimmte Personengruppen eingesetzte Biowaffesehen. So ist beispielsweise in einigen afrikanischen Ländern die These gängig, dass westliche Rassisten die Krankheit Aids auf ihren Kontinent gebracht haben, um die dortige Bevölkerung zu dezimieren und den Rohstoffreichtum mit Hilfe von korrupten Regimes neo-kolonialistisch auszubeuten. Die Verschwörungstheorie soll vom sowjetischen Geheimdienst KGBin die Welt gesetzt worden sein, um die Stimmung in Afrika antiamerikanisch zu beeinflussen.
HIV-Test
Der umgangssprachlich sogenannte "Aidstest" meint den HIV-Antikörper-Test. Dies ist ein kostengünstiger Suchtest, basierend auf einem Enzyme-linked Immunosorbent Assay(ELISA) oder Elektrochemiluminiszenz-Immunoassay (ECLIA), und eignet sich daher für regelmäßige Untersuchung gefährdeter Personen. Dieser Test weist nicht das Virus selbst, sondern nur die Antikörper im Blut nach und ist frühestens zwölf Wochen nach einem eventuellen Risikoereignis sinnvoll, weil der Organismus bis zu zwölf Wochen braucht um Antikörper in einer Menge zu bilden, die einen sicheren Nachweis erlaubt; 0,01 % der Menschen, die den HI-Virus tragen, benötigen bis zu 6 Monate zur Bildung der ausreichenden Menge Antikörper. Der Test hat eine hohe Sensitivität, d.h. sollten Antikörper vorhanden sein, werden diese auch erkannt. Allerdings sind mit keinem dieser Tests die erkannten Antikörper eindeutig einer HIV-Infektion zuzuweisen. Nach einem "reaktiven" Testergebnis ist grundsätzlich ein so genannter Bestätigungstest durchzuführen. Eine Beschreibung findet sich unter Wikipedia: "HIV".
Zur Sicherung der Diagnoseund genaueren Untersuchung der vorhandenen Virusstämme dienen umfassende weiterführende Tests, die nicht nur HIV-Antikörper, sondern das HI Virus selbst nachweisen können. So dient ein Nachweis proviraler HIV-DNAder Sicherung der Diagnose, während sich anhand der HIV-RNAdie Virus-"Menge" messen lässt. Mittlerweile werden zunehmend auch solche Nachweismethoden zum diagnostischen Standard, welche Resistenzenin den Virusstämmen gegen antiretrovirale Therapien anzeigen.
Schwierigkeiten bereitet die Diagnose bei Neugeborenen, da die nachgewiesenen Anti-HIV-Antikörperder Klasse IgGüblicherweise von der infizierten Mutter stammen. Kommerziell erhältliche Tests zum Nachweis von IgM- oder IgA-Antikörpern, welche vom Kind gebildet werden, sind noch nicht vorhanden. Somit lässt sich bei positiver Antikörper-Suchreaktion aber negativem Test auf HIV-DNA oder -RNA kein klarer Status erschließen.
Beratungsstellen für einen kostenlosen und anonymen HIV-Antikörpertest in Nordrhein-Westfalen findet man unter folgendem Link:
- kostenloser und anonymer HIV-Test bei Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen
Informationen zum Aids-Test bundesweit gibt es unter Aids Hilfe Deutschlandoder bei vielen lokalen AIDS-Hilfen.
Individuelle Anfragen beantwortet die Aidsberatung 4you
Meldepflicht
In Deutschland wird dem feststellenden Arzt im Rahmen der Laborberichtspflicht empfohlen, eine HIV-Infektion anonymisiert dem Robert-Koch-Institutin Berlin zu melden.
Eine HIV-Infektion ist in Österreich, im Gegensatz zur Aidserkrankung, nicht meldepflichtig. Diese erfolgt an das Ministerium in anonymisierter Form.
Sozialethische Beurteilung
Das Krankheitssyndrom Aids hat sich weltweit zu einer ernsten Herausforderung für direkt Betroffene, für die medizinische Wissenschaft, aber auch für all jene, die derartige Patienten zu betreuen haben oder mit ihnen zusammenleben müssen, entwickelt.
Fernab von jeder Stigmatisierungaidskranker Patienten gilt es, Mittel und Wege zu finden, ihnen besser wirksam zu helfen: Sei es durch immer noch nicht ausreichend verfügbare therapeutische Maßnahmen, sei es im Sinn der symptomatischen Therapieund palliativen Medizin. Geboten ist zudem umfassende und wirksame Prävention.
Die Suche nach einer ethisch vertretbaren Aids-Bekämpfungsstrategie führt zu teils gegenteiligen Ergebnissen: Die einen betonen die unbedingte Notwendigkeit eines ausschließlich oder doch primär ?technischen? Schutzes gegen die Ausbreitung der Krankheit. Andere sehen diese Antwort als nicht ausreichend an bzw. lehnen diese aus Gründen einer religiösen Ethik ab. Sie betonen den Wert der dauerhaften ehelichen Treueneu bzw. fordern im konkreten Fall auch zeitweise oder völlige Enthaltsamkeitein. Die Propagierung von Kondomen als Schutz gegen Aids sei vom religiös-christlichen Standpunkt aus bedenklich. Man argumentiert, auf diese Weise werde ein mit Promiskuitätund gewissen sexuellen Praktiken assoziierter verantwortungsloser Lebensstil gefördert, der die eigene Person sowie andere Menschen einer todbringenden Gefahr aussetze.
Im Oktober 2003 deckte die BBCin einer Reportage auf, dass Priester, Nonnen und katholische Sozialarbeiter auf direkte Weisung des Vatikansüberall in der dritten Weltdie Unwahrheit verbreiten, Kondomeböten keinen Schutz vor Aids. Das Virus könne jederzeit durch das Latex schlüpfen, weil es 450-mal kleiner sei als ein Spermatozoonund damit auch deutlich kleiner als Porenim Material. So macht etwa der Erzbischof von Nairobi, Raphael Ndingi Nzeki, in Kenia, wo nach offiziellen Schätzungen bereits 20 % der Bevölkerung mit HIV infiziert sind, die Verfügbarkeit von Kondomen für die rasche Ausbreitung der Epidemie verantwortlich. Nach Aussage von Gesundheitsarbeitern erzählen manche Priester sogar, dass die Kondome selbst mit dem Virus beschichtet seien. [1]
Viele Gesundheitsorganisationen betrachten die religiös motivierte und sachlich irreführende Anti-Kondom-Propaganda zahlreicher Kirchen als ein großes Hindernis für ihre Präventionsarbeit. Sie sei in hohem Maße unethisch, weil sie die Wahrung einer restriktiven Sexualmoralfür wichtiger als oder ausreichend für die mögliche Eindämmung der Aids-Epidemie halte.
Literatur
Aufsätze
- Ilse Zündorf: Entdeckung und Ursprung des HI-Virus. Pharmazie in unserer Zeit 30(3), S. 190 - 192 (2001), ISSN 0048-3664
- Ilse Zündorf, Theo Dingermann: Struktur des HI-Virus. Pharmazie in unserer Zeit 30(3), S. 202 - 207 (2001), ISSN 0048-3664
- H. Leisch: Die AIDS-Pandemie - regionale Auswirkungen einer globalen Seuche. Geographische Rundschau 53(2), S. 26 - 31 (2001), ISSN 0016-7460
Bücher
- UNAIDS: 2004 Report on the Global HIV/AIDS Epidemic: 4th Global Report, Genf, 2004, ISBN 92-9173-355-5
- Randy Shilts: AIDS. Die Geschichte eines großen Versagens, 1989, ISBN 3442114861
- Manuel Kiper: Seuchengefahr aus der Retorte, rororo Tb Verlag GmbH, 1992 ISBN 3-499-13119-6
- Wolff Geisler: AIDS, Herkunft, Verbreitung und Heilung, Bipawo Verlag, 1994, ISBN 3-9803883-1-X
- Schirin Bogner: Ich wollte hundert Jahre alt werden, 2002, ISBN 3404615115
- Allan Stratton: Worüber keiner spricht ,Deutscher Taschenbuch Verlag, 2005, ISBN 3-423-78204-8
- Koch Egmont R., Irene Meichsner: BÖSES BLUT. Die Geschichte eines Medizin-Skandals. Hamburg: Hoffmann und Campe, (1990) ²1993. ISBN 3-455-10312-X.
Kritik
- Peter Duesberg / Kary Mullis (Vorwort): Inventing the AIDS Virus, Regnery Publishing, 1997, ISBN 0895263998
Zeitschriften
- African Journal Of Aids Research (Grahamstown, Südafrika)
Filme
Spielfilme
- Philadelphia, 1993
- ... und das Leben geht weiter, 1994, IMDb
- Kids, 1995, IMDb
- Jeffrey, 1995
- It's my Party, 1996, IMDb
- Fickende Fische, 2002, IMDb
- Früher Frost (erster TV Film zum Thema), 1985, IMDb
- Abschiedsblicke (Parting Glances), 1986, IMDb
- Relax... It's Just Sex, 1998, IMDb
- Buddies, 1985, IMDb
- Longtime Companion, 1990, IMDb
- Liebe! Stärke! Mitgefühl!, 1997
- Rent, 2005, IMDb
- Milch und Zucker, 1994
Dokumentationen
- Sindis letzte Chance: Billige AIDS-Medikamente für Südafrika, WDR2001
- Tödlicher Ausverkauf: Wie AIDS nach Asien kam, WDR 2004
- Poppenberg, Fritz: Die AIDS-Rebellen, 1992, Dokumentation
- Tahi, Djamel: AIDS - Die großen Zweifel, Dokumentation
- Hoya, Konrad: Fehldiagnose AIDS? - Teil 1: Wissenschaftliche Hintergründe, Dokumentation
- Hoya, Konrad: Fehldiagnose AIDS? - Teil 2: Medizinische und soziale Folgen, Dokumentation
- Teboho Edkins: Ask me, I'm positive, 2003, Dokumentation im Rahmen des Projekts steps for the future
- Talk mit J.B.Kerner im ZDF zu Aids in Osteuropa
Siehe auch
- Aids in Afrika
- Aids-Dissidenten
- Barebacking
- Deutsche AIDS-Hilfe
- HI-Virus
- Postexpositionelle Prophylaxe- Vorbeugende Behandlung bei möglicher Infektion
- Rote Schleife
- Welt-Aids-Tag
- Remindersday
- Safer Sex
- Safer Use
- UNAIDS
- 46664 (Nelson Mandela)
- Weltaidskonferenz
Weblinks
Bild:Wiktionary-ico-de.png
| Wiktionary: {{{2|Aids}}} ? Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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| Wikiquote: {{{2|Aids}}} ? Zitate
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- Aids-Newsletter und Presseschauder Bremer AG Wissenschaft
- AIDS-Informationsseite der Vereinten Nationen(Englisch)
- das Robert Koch-Institut zu HIV/AIDS
- Prof. Dr. Jakob SegalÜber den Ursprung von AIDS
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- FightAIDS@HomeInitiative zur Unterstützung der AIDS-Forschung, mit der Hilfe von Computer-Nutzer aus aller Welt (Englisch)
- Kondomkampagne machsmit
- http://www.aids-kampagne.de/
- Schweizerische Stop-AIDS-Kampagne
- Kompetenznetz HIV/AIDS - Zusammenschluss von mehr als 100 Wissenschaftlern und mehr als 40 Kliniken, Instituten und niedergelassenen Ärzten
- Deutsch-Österreichische Empfehlungen zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft, 2003
- Staying Alive - die Jugendseite zum Thema HIV und Aids von MTV
- Remindersday - "vergessen ist ansteckend"
- Weltaidstag.de - Informationsseite zum Thema Aids; Kondome, Welt Aids Tag"
- faktor6.de - Präventionsseite für Jugendliche
Beratungen
- Deutsche AIDS Hilfe e.V.
- POSITHIVHANDELNSelbsthilfe für HIV+ Menschen und Menschen mit AIDS in NRW
- Aidsberatung 4you - Onlineberatung
- [http://www.weltaidstag.de/24 Stunden erreichbare telefonische Aidsberatungshotline - dazu weitere Angebote zu den Themen Aids,
- [http://www.onmeda.de/krankheiten/aids.htmlUmfassender Ratgeber zum Thema AIDS
Kondome und HIV-Antikörpertest]
- World AIDS Day - 1 December(englisch)
- Berliner Aids-Hilfe e.V.
- AIDS Hilfe Wien
Kritiker der viralen Aids-Erklärung
- The Perth Group (Prof. Eleni Papadopulos-Eleopulos et al.)(englisch)
- Peter Duesberg(englisch)
- Nobelpreisträger Kary Mullis(englisch)'
- AIDS Wiki(englisch)
Dokumente
- Abschlussbericht der südafrikanischen AIDS-Expertenkommission 2001 (Mitglieder waren Verfechter und Kritiker der viralen Aids-Erklärung, so u.a. Luc Montagnier und Peter Duesberg)(PDF-Datei, englisch).
Eine Entgegnung des Robert-Koch-Instituts
- Stellungnahme des RKI zu den Thesen der Perth Group, einer Untergruppe der "Group for the Scientific Reappraisal of the HIV-Aids Hypothesis" (Gruppe für die wissenschaftliche Überprüfung der HIV-Aids-Hypothese)(PDF-Datei)
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