Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



Zurück
[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Basophilie

Als Basophilie bezeichnet man einen Anstieg der Zahl der basophilen Granulozyten(kurz: Basophile) im Blut. Die Basophilie ist eine Form der Leukozytose, also der Erhöhung der Zahl der weißen Blutkörperchen.

Basophile werden im Knochenmarkproduziert und haben die gleiche Vorläuferzelle wie Mastzellen. Sie zirkulieren nur für wenige Minuten im Blut und wandern dann in die Gewebe, wo sie mehrere Wochen verbleiben.

Basophilie ist oft mit einer Eosinophilievergesellschaftet. Ursachen einer Basophilie sind Allergienund Hypersensitivitätsreaktionen. Darüber hinaus kommt es bei Parasitosenhäufig zu einer Basophilie (Dirofilariose, Erkrankungen durch Nematoden, Befall mit Zeckenoder Flohallergien). Eine Hyperlipidämie, also eine metabolischeoder endokrineErkrankung mit einem Anstieg der Blutfette, kann ebenfalls mit einer Basophilie verbunden sein. Die basophile Leukämieist eine sehr seltene Neoplasie. Bei der Chronisch myeloischen Leukämiekommt es ebenfalls zu einem Anstieg der Basophilenzahl.

Basopenie

Die Basopenie ist eine Abnahme der Basophilen im Blut. Sie ist schwer nachzuweisen, da die Basophilenzahl schon physiologisch relativ klein ist. Als Ursache kommen vor allem erhöhte Glukokortikoid-Spiegel, entweder endogen bedingt (Stress) oder durch Verabreichung als Medikament.

Siehe auch

Monozytose- Neutrophilie- Lymphozytose




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Basophilie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
  Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.