Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



Zurück
[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Kollektivimmunität

Die Effizienz eines Impfstoffshängt unter anderem, von dem durch das Serum geschützten Prozentsatz der Bevölkerung ab.

Der geimpfte Teil der Bevölkerung agiert bei der Ausbreitung einer Krankheit als eine die Übertragung hemmende "Sperrmauer". Da der Schutzgrad eines Impfstoffs selten 100% beträgt, ist dieser effektiver je mehr Individuen geimpft werden. Der Grund hierfür liegt im einfachen Übertragungsweg von einem Infizierten auf einen Ungeimpften, während der Weg auf ein geimpftes Individuum weitaus unwahrscheinlicher ist.

Virologenund Epidemiologenhaben durch Studien ermittelt, dass sich durch Impfung eines bestimmten Prozentsatzes einer Bevölkerung die Ausbreitung einer Krankheit effektiv stoppen lässt. Dieser Prozentsatz hängt von der Krankheit und dem verwendeten Impfstoff ab, liegt aber üblicherweise in der Größenordnung von 90%. Wird dieser Schwellenwert überschritten, entsteht eine Kollektivimmunität, in der die Geimpften die restliche Bevölkerung abschirmen.

Das Erreichen dieser Kollektivimmunität ist das grundsätzliche Ziel der Gesundheitsbehörden, kann jedoch nicht immer erreicht werden oder nach einiger Zeit wieder scheitern. Siehe beispielsweise die Kontroverse um den MMR-Impfstoff.

Siehe auch

  • Mathematische Modellierung der Epidemiologie

en:Herd immunity

Von "http://de.wikipedia.org/Kollektivimmunit%C3%A4t"



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kollektivimmunität aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
  Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.