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Das Open-Lung-Konzept ist ein von B. Lachmann postuliertes Beatmungsmuster, das in der IntensivmedizinAnwendung findet. Dabei werden von Atelektasebetroffene Lungengebiete durch ein Blähmanöver mit kurzfristig hohem Beatmungsdruck wieder für den Gasaustauschzugänglich gemacht. Anschließend wird die freie Luftzirkulation durch Anlegen eines hohen Druckniveaus (PEEP) sichergestellt.
Das Konzept ist geprägt durch Lachmanns zusammenfassenden Satz: "Open the lung and keep the lung open".
Vor- und Nachteile
Durch die Öffnung zeitweise nicht beatmeter Lungenareale wird die Sauerstoffsättigungim Blut verbessert. Darüber hinaus sinkt durch die größere zugängliche Oberfläche der Druck auf einzelne Alveolen. Es besteht jedoch die Gefahr einer Verletzung der Lunge (Pneumothorax) und der damit verbundenen Ansammlung von Luft im Pleuraspalt. Außerdem wird der Blutdruck im Lungenkreislauferhöht und es kann zu Kreislaufeinbrüchen kommen.
Siehe auch
Beatmung
Literatur und Weblinks
- B. Lachmann, Intensive Care Medicine, 1992, 18, 319
- Studie der Uniklinik Leipzig
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