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Unter einer Perikardpunktion versteht man die diagnostischeoder therapeutischePunktiondes Herzbeutelsmit einer Nadel.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Indikationen
- 2 Vorsichtsmaßnahmen
- 3 Mögliche Komplikationen
- 4 Weblinks
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Indikationen
Die Perikardpunktion wird in der Regel nur durchgeführt, wenn ein Perikardergussvorliegt, je ausgeprägter dieser ist, desto einfacher ist die Punktion.
Das gewonnene Punktatkann auf infektiöse Erreger, auf Tumorzellen und auf Entzündungszellen untersucht werden. Falls ein größerer Erguss vorliegt, kann auch eine dünne Drainagein den Herzbeutel platziert werden, um eine vollständigere Entleerung zu erreichen.
Vorsichtsmaßnahmen
Eine Perikardpunktion sollte nur in einem Krankenhaus unter Monitoring von Herz, Kreislauf und Atmung erfolgen. Eine Sedierungdes Patienten mit Midazolam oder Propofol ist empfehlenswert. Eine lokale Betäubung, eine ausreichende Desinfektion und steriles Arbeiten sind notwendig.
Sie wird heute meist unter Ultraschallkontrolledurchgeführt, weil dadurch Fehlpunktionen besser vermieden werden. Die Gerinnungswerte sollten vor der Punktion geprüft werden.
Mögliche Komplikationen
- Herzrhythmusstörungen
- Herzverletzung
- Lungenverletzung
Weblinks
- MedizInfo®: Perikarderguss
Seitenkategorien: Kardiologie| Intensivmedizin
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