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Schwartz-Bartter-Syndrom

Beim Schwartz-Bartter-Syndrom besteht eine der Plasma-Osmolalitätunangemessen hohe ADH-Sekretion, weshalb dieses auch "Syndrom der inadequaten ADH-Sekretion" (SIADH) genannt wird. Das Schwartz-Bartter-Syndrom ist gekennzeichnet durch eine Hyponatriämieund eine Urin-Osmolalität >100 mosm/kg (ausreichende Urinverdünnung trotz niedriger Plasma-osmolalität nicht möglich).

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Ursachen
  • 2 Symptome
  • 3 Diagnose
  • 4 Therapie

Ursachen

Das Schwartz-Bartter-Syndrom tritt auf z.B.

  • nach Schädel-Hirn-Trauma
  • nach schweren Verbrennungen
  • bei intracraniellem Tumor
  • Hypothyreose
  • Lungenkarzinom insb. undifferenziertes kleinzelliges Carcinom
  • Porphyrie

Es wird ferner angenommen, dass es bei nahezu allen Patienten nach Operativen eingriffen zu einer vorübergehenden unangemeissenen Sekretion von ADH kommt.

Symptome

Symptome der Hyponatriämie sind:

  • Kopfschmerzen
  • Reizbarkeit / Lethargie / Persönlichkeitsveränderungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Verwirrtheit / Delirium / Koma
  • Muskelschwäche / Krämpfe /Asterixis / Myoklonie / Epilepsie
  • Reflexe abgeschwächt oder gesteigert

Diagnose

Zum Nachweis der Diagnose können folgende Laborbefunde erhoben werden:

  • Dilutionshyponatriämie(Na < 135 mmol/l im Serum)
  • erhöhter Zentraler Venendruck
  • unangemessen hohe Urinosmolalität/ spezifisches Gewichtdes Urins
  • unangemessen hohe Natriumkonzentration im Urin

Therapie

Eine Kombination aus hypertoner Kochsalzlösung und einem Schleifendiuretikum(z.B. Furosemid) hat sich als sehr effektiv erwiesen.




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schwartz-Bartter-Syndrom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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