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Favismus

Bild:Erbkette.gif

Favismus ist ein krankhafter Verlauf eines G6PD-Mangels. Favismus ist die häufigste Enzym-Krankheit des Menschen; ca. 400 Millionen Personen sind weltweit erkrankt, vornehmlich im Mittelmeerraum, mittleren Osten, Afrika und Südostasien. Ein Vorteil der Merkmalsträger ist die Resistenz gegen Malaria.

Aufgrund des Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangels (kurz: G6PD-Mangel) kann durch den Genuß von Ackerbohnen(Vicia faba) sowie einigen Medikamenten oder durch das Einatmen von Pollen eine Hämolyseausgelöst werden, welche in seltenen Fällen bis zum Tod führen kann:

Anmerkung: andere Hülsenfrüchtesind genießbar (um sicher zu gehen, sollten Betroffene generell Bohnen vermeiden).

Erst bei dem krankhaften Verlauf des G6PD-Mangels spricht man von Favismus .

Dauer der Erkrankung

Die Dauer der Erkrankung hängt entscheidend vom Verlauf (der Hämolyse) ab und der Behandlung (durch Bluttransfusion). Bereits nach 4-5 Tagen kann eine vollständige Heilung erreicht sein - der G6PD-Mangel bleibt jedoch ein Leben lang erhalten.


Weblinks

  • Private Homepage zum G6PD-Mangel



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Favismus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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