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Die Fluoreszenzmikroskopie untersucht die Fluoreszenzvon Objekten, also selbstleuchtende Objekte. Sie beruht auf der konventionellen Lichtmikroskopie, hat aber noch zusätzliche Komponenten.
Prinzip
Das Objekt wird mit Licht einer bestimmten spektralen Verteilung beleuchtet. Enthält es fluoreszierende Stoffe, werden diese zum Eigenleuchten angeregt und geben Licht mit bestimmten genau definierten Wellenlängenab. Das abgestrahlte Licht (Fluoreszenzlicht) ist immer langwelliger als das Beleuchtungslicht.
Um das sehr schwache Fluoreszenzlicht vom sehr viel stärkeren Beleuchtungslicht zu trennen, werden entsprechende Filterin den Beobachtungsstrahlengang gesetzt. Sehr vorteilhaft ist für diesen Zweck auch die Anwendung der Auflichtmikroskopie.
Anwendungen
Die Fluoreszenzmikroskopie wird meist in der Biologieeingesetzt, da sich Lebewesen mit ungiftigen Fluoreszenzfarbstoffen markieren lassen, die die In-Vivo-Verfolgung von Stoffwechselvorgängen erlauben.
Immunfluoreszenz-Mikroskopie: Werden Antikörper mit Fluoreszenzfarbstoffen gekoppelt, können mit ihnen die entsprechenden Antigene spezifisch gefärbt und so nachgewiesen werden. Auf diese Weise können bestimmte Bestandteile biologischer Objekte mikroskopisch lokalisiert werden.
In der Gentechnologiewird das in einen Organismus zu transferierende Genoft mit einem Genfür die Ausbildung eines Fluoreszenzfarbstoffes gekoppelt.
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