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Der Dermalsinus (engl. dermoid sinus) ist eine kleine angeborene Hautöffnung mit schmalem Gang und endet im Gegensatz zur Fistelin tieferen Gewebsschichten blind. Nicht selten werden daraus hervorwachsende Haarbüschel beobachtet. Wie die Meningeozeleist der Dermalsinus vorwiegend am Rücken auf der Mittelline im Lendenwirbelbereich lokalisiert. In manchen Fällen setzt sich der Dermalsinus als fibröser Bindegewebsstrang bis in das Rückenmark fort und ist in solchen Fällen mit einer Spina bifida occultakombiniert. In anderen Fällen wird am Gangende ein Lipomoder ein Dermoidzystebeobachtet.
In den meisten Fällen ist ein Dermalsinus ohne Symptome. Allerdings stellen sie eine mögliche Infektionsquelle für das tiefere Gewebe oder gar dem Rückenmarkskanal dar und werden in solchen Fällen operativ saniert. Unter dem Lichtmikroskop stellen sie sich als kleine Kanäle in kollagenemBindegewebe dar, die mit verhornenden Plattenepithelausgekleidet sind.
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