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Hämarthrose

Der Begriff Hämarthrose bezeichnet das Vorhandensein von Blut im Gelenkraum.

Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein, kommt es unfallbedingt zu einem Kniegelenksbinnenschaden, etwa einem Kreuzbandriss, blutet es anschließend in das Gelenk. Tritt nach einem Unfall eine starke Ergussbildung auf, und wird bei der Entlastungspunktion eine größere Menge Blut in dem Gelenk nachgewiesen, ist damit die klare Notwendigkeit einer Arthroskopiegegeben. Auch nach Operationen kann es zu Blutungen im Gelenk kommen, hier muss, meistens öfter hintereinander, punktiert werden.

Bei Leuten, die unter einer erblich bedingten Störung der Blutgerinnung leiden, also ?Blutern? (?Hämophilen?), kommt es, auch bei unwesentlichen Anlässen, immer wieder zu schweren, blutigen Gelenkergüssen. Das führt zu einer Ausweitung der Gelenkkapsel und Vernarbungen des Gelenkinnenraumes. Diese so genannten ?Blutergelenke? entwickeln schnell, schon in jungen Jahren, starke Arthrosen.

Von "http://de.wikipedia.org/H%C3%A4marthrose"



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