Bild:Albrecht Dürer 027.jpg die vier Aposteln von Albrecht Dürer, eine Darstellung der vier Temperamente: Markusund Paulus
Als Sanguiniker (von lateinisch: sanguis (Blut), siehe Viersäftelehre) wird in der heutigen Umgangssprache, ausgehend von der Temperamentenlehreder Hippokratiker, ein heiterer, lebhafter und "leichtblütiger" Mensch bezeichnet.
Im positiven Sinn wird er auch als phantasievoll, gesprächig, optimistisch und lebhaft beschrieben.
Nach Eysenckist das sanguinische Temperamentdurch die Kombination von emotionaler Stabilität mit Extraversiongekennzeichnet.
Die Entstehung der Charaktereigenschafteneines Menschen wird von der heutigen Persönlichkeitspsychologieallerdings differenzierter beurteilt; an ihrer Ausbildung sind viele andere Faktoren beteiligt.
Siehe auch: Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker, Humoralpathologie
Weblinks
- Persönlichkeitspsychologie, Universität Saarland
- Hildegard von Bingen: Sanguiniker
- Hildegard von Bingen: Die sanguinischen Weiberen:Sanguine
fr:Sanguine
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