Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



Zurück
[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Demyelinisation

Unter einer Demyelinisation wird eine Entmarkung der Nervenfasern verstanden, d. h. dass die Myelinscheidegeschädigt oder zerstört wird, die die Nervenzelle oder deren Axon umgibt. Sind mehrere Nervenzellen betroffen, kann dies diffus oder herdförmig geschehen. Die Erkrankungen, bei denen dieses Phänomenauftritt, werden somit auch als Entmarkungskrankheitenbezeichnet.

Die Zerstörung des Myelinsim zentralen oder peripheren Nervensystem ? in der markbildenden Glia oder den Markscheiden ? kann sowohl bei den erwähnten Entmarkungskrankheiten wie auch nach einer primären Schädigung der Nervenzellkörper oder deren Axone erfolgen.

Als Ursachen kommen entzündliche, immunpathologische, toxische u. a. Vorgänge in Frage. Bei der multiplen Sklerose? die im Übrigen womöglich ein Konglomerat unterschiedlicher Erkrankungen darstellt ? werden z. B. autoimmunologische Vorgänge vermutet, die über anti-MOG-Antikörperund anti-MBP-Antikörper, deren Bildung womöglich nach einer Chlamydien-Infektionzustande kommt, diskutiert.

Siehe auch: Waller-Degeneration? Remyelinisierung




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Demyelinisation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
  Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.