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Unter der endoskopischen transthorakalen Sympathektomie (ETS) versteht man die operative Durchtrennung von einzelnen Gangliendes sympathischen Nervensystemszur Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrosis) oder bestimmter periphererDurchblutungsstörungen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Indikation
- 2 Technik
- 3 Komplikationen
- 4 Mögliche Folgen
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Indikation
Die ETS gilt heute als einzige wirklich Erfolg versprechende Behandlungsmethode bei Hyperhidrosisetwa der Achseln, der Hände oder des Gesichts.
Technik
Für die Operation ist eine Vollnarkoseerforderlich.
Der Eingriff erfolgt minimalinvasivmit speziellen endoskopischenInstrumenten über einen oder mehrere kleine Einschnitte in der Achselhöhle.
Im Brustraum werden ein oder mehrere der entlang der Wirbelkörper gelegenen Nervenganglien, die die Schweißdrüsen anregen, mit unterschiedlichen Techniken durchtrennt oder unterbrochen.
Der Patient kann in der Regel nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen.
Komplikationen
- Das Horner-Syndromnach irrtümlicher Verletzung des obersten Ganglionsführt zu einer einseitigen Gesichtsasymmetriemit hängendem Augenlid.
- Da während der Operation Gas in den Brustraum eingeleitet wird, kann bei nicht vollständiger Entfernung des Gases oder einer kleinen Verletzung der Lunge ein Pneumothoraxentstehen, der u.U. das Anlegen einer Pleuradrainageerfordert.
Mögliche Folgen
Es kommt regelmäßig zum so genannten kompensatorischen Schwitzen, wobei nach Minderung des Schwitzens z.B. der Arme der Unterkörper umso mehr schwitzt.
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