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Hypovolämischer Schock

Der hypovolämische Schock entsteht durch eine unzureichende intravasale (in den Blutgefäßenbefindliche) Blutmenge, was zu einer verminderten Füllung der Herzkammernund damit zu einer Abnahme des Schlagvolumens führt. Wenn dies nicht durch eine erhöhte Herzfrequenzkompensiert wird, resultiert daraus eine Abnahme des Herzzeitvolumens.

Ein Blutverlust von ca. 50% ist ohne Therapie fast immer tödlich.

Der hypovolämische Schock entsteht häufig durch Traumata, innere Blutungen (Ösophagusvarizen, Aortenaneurysma). Die Blutungen sind also häufig nicht äußerlich sichtbar. Der hypovolämische Schock kann auch Folge von größeren Verlusten anderer Körperflüssigkeiten als Blut sein: Plasma- bzw. Flüssigkeitsverluste durch Verbrennungen, Erbrechen, Durchfälle, Fistel, Peritonitis, Pankreatitisoder Ileus. Normalerweise entsteht ein Volumenmangel (Hypovolämie) über mehrere Stunden.

Der hypovolämische Schock kann auch durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr entstehen (alte Menschen), was zur Dehydratationmit weiter steigenden Flüssigkeitsverlusten führt.

Symptome

Auffallend sind kollabierte Halsvenen (Differentialdiagnosezum kardiogenen Schock), Blässe, kalte und feuchte Haut, starker Durst, Unruhe, Kältezittern und Oligurie.

Notfallmaßnahmen

Bild:Erste hilfe.png Hierbei handelt es sich um eine Erste-Hilfe-Maßnahme. Eine Maßnahme nur durch eine Beschreibung zu erlernen, ist sehr schwierig. Besuchen Sie einen Erste-Hilfe-Kurs, dort wird die Maßnahme demonstriert und Sie können sie unter Anleitung üben.
Achten Sie auf Ihren Eigenschutz, bevor und während Sie Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen. Verwenden Sie Einmalhandschuhe, wie sie in jedem Verbandkasten enthalten sind. Halten Sie sich außerhalb des Gefahrenbereiches auf, retten Sie gegebenenfalls Verletzte aus selbigem. Bild:Achtung.png

Erste Notfallmaßnahmen sind Schocklagerung (Beine hochlagern, Oberkörper flach lagern), bei Bewusstlosigkeit die stabile Seitenlage.

Siehe auch

Schock




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