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Kendrick Extrication Device

Das Kendrick-Extrication-Device (Abkürzung KED, dtsch. etwa: Kendrick-Rettungsgerät) ist eine Vorrichtung, die im Rettungsdiensteingesetzt wird, wenn verletzte Patienten bei der Rettung vorsichtshalber immobilisiert werden müssen. Mit dem Gerät wird die Wirbelsäule stabilisiert.

Die Bezeichnung enthält den Namen der entwickelnden Fa. Kendrick und ist als Warenzeichen geschützt. Die neutrale Fachbezeichnung ist Rettungskorsett, wird jedoch selten verwendet, der Original-Name ist verbreiteter.

Es handelt sich um eine stabile Kunststoffweste (an ein Korsetterinnernd) mit rückenseitiger Verstärkung und angesetzter Hals-Kopfunterstützung, das mit mehreren Zugbändern um Stirn, Oberkörper und Oberschenkel fixiert wird. Nachdem sie angelegt wurde, vorzugsweise in Verbindung mit einer HWS-Schiene, sind unabsichtliche Bewegungen des Halses und der Brustwirbelsäule unmöglich, die Wirbelsäule wird vollständig entlastet. Besondere Bedeutung hat das KED bei der Rettung von eingeklemmten Verletzten aus Fahrzeugen.

Der Nachteil, der bei der Entscheidung für die Verwendung des KED bedacht werden muss, ist, dass es zum Anlegen viel Platz braucht (was in bestimmten räumlich beengten Einklemmungssituationen ein Problem sein kann) und relativ lange dauert (durch gutes Training kann man die Zeit jedoch verkürzen). Bei instabilen Kreislaufverhältnissen ist eventuell die Crashrettungvorzuziehen.

Mit einem Preis von ca. 150 US-Dollarist das KED ein vergleichsweise kostengünstiges Hilfsmittelin der Notfallmedizin.




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