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Ein Luftröhrenschnitt ist eine Operationin der Intensivmedizin. Dadurch kann der Patient über eine längere Zeit unter Umgehung der natürlichen Atemwege (Mund, Nase, Kehlkopf) atmen oder beatmet werden. Diese Tracheotomiedient der längfristigen Sicherung der Atmung.
In der Notfallmedizinist ein Luftröhrenschnitt unter drei Bedingungen lebenserhaltend:
- Die Atemwege oberhalb des Kehlkopfes sind verschlossen.
- Die Atmung kann nicht durch andere, schonendere Maßnahmen gesichert werden. Der Verschluss kann nicht entfernt werden und es kann z.B. kein Luftrohr eingeführt werden (siehe Intubation).
- Der unmittelbare Erstickungstod droht.
In diesem Notfall ist das Risiko eines Messerstiches in die Luftröhreunterhalb des Adamsapfelsgeringer als der länger anhaltende Sauerstoffmangel durch den Atemstau. Ausgebildete Erste Hilfe-Kräfte sollten auf diesen seltenen Notfall vorbereitet sein.
Diesen notfallmäßigen Luftröhrenschnitt nennt man Koniotomie. Das Ergebnis kann nur die provisorische Sicherung der Atmung sein bis professionelle Hilfe naht.
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