|
| Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit Hängetrauma. Hilf mit, die Artikel unter einem Lemmazu vereinigen oder inhaltlich besser voneinander abzugrenzen. Mehr Informationen stehen auf Wikipedia:Artikel zum gleichen Thema, dort sollte der Grund stehen, warum dieser Baustein gesetzt wurde. Bitte äußere dich dort auch, bevor du diesen Baustein ohne Änderungen entfernst. --Flominator08:48, 11. Nov 2005 (CET)
|
Orthostatisch (aus griechisch orthos, recht und statisch, das Gleichgewichtbetreffend) kommt aus der Regeltechnikund ist die regel- und situationsgerechte Anpassung physikalischer Größen, so dass der Wirkmechanismussich im Gleichgewicht befindet bzw. im optimalen Bereich arbeiten kann.
In der Medizin wird orthostatisch im Bezug auf Kreislaufregulationsstörungen gebraucht. Zum Beispiel als Nebenwirkung bei Medikamenten.
Orthostatischer Schock im Bereich der Abseiltechnik
Im Bereich der Abseiltechnik existiert der Begriff Orthostatischer Schock, auch Hängetrauma genannt.
Die ersten Anzeichen für ein mögliches Hängetrauma können sich bereits nach 5 bis 22 min zeigen, sofern sich der Abgeseilte regungslos im Seil verhält. Mögliche Ursachen für ein regungsloses Verharren im Seil können sein:
- Erschöpfung
- Unterzuckerung
- Unterkühlung
- Technische od. psychische Probleme
- Schädel- oder Hirntrauma
Die ersten Erscheinungsformen eines Hängetraumas können Ohrensausen, Schwindeloder Übelkeit, sowie ein Kribbeln in den Beinen sein. Das Abschnüren der Beine durch den Sitzgurtbeschleunigt die Ausbildung eines Schocks.
Ist der vorgefundene Patient noch ansprechbar, so sollte er zur Betätigung der Muskelpumpeangehalten werden. Hierbei sind die Fußspitzen an einer evtl. vorhandenen Struktur oder einer Trittschlinge abzustützen und dann rhythmisch zu belasten. In der freihängenden Position ist dies nur durch Einhängen einer Trittschlinge möglich, die auch aus dem abhängenden Seil improvisiert werden kann.
Bereits eine 10 min. Bewusstlosigkeit im Seil kann zum Tode führen.
Erste Behandlungsschritt bei vorliegendem Hängetrauma
- Eine Oberkörperhochlage für ca. 20-40 min
(Wichtig ist hierbei nach der Rettung aus dem Seil, den Körper nicht hinzulegen)
In den ersten bekannt gewordenen Fällen des Orthostatischen Schocks beim Abseilen, wurde die zu rettende Person meist in eine stabile Seitenlagegebracht. In diesem Fall war dies die falsche Lösung, wodurch es in kürzester Zeit zum Tode der Person kam . Das Blut, welches sich während der Zeit im Seil in den Beinen gestaut hatte, floß, nachdem der Körper in eine waagerechte Position (stabile Seitenlage) gebracht wurde, in großen Mengen zum Herzen. Das Herz wiederum war nicht in der Lage, solch große Mengen Blut mit einem Mal zu verarbeiten. Das Ergebnis war Herzstillstand.
Heutzutage erfolgt eine Stabilisierung des Kreislaufs, dann eine vorsichtige Volumengabe, gefolgt von einer Sauerstoffgabe. Der Transport sollte nur mit erhöhtem Oberkörper erfolgen. Außerdem ist der Blutzuckerzu bestimmen.
Seitenkategorien: Wikipedia:Doppeleintrag| Notfallmedizin
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Orthostatisch aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|